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Freitag, 28. März 2014

Windvernunft Bad Wünnenberg informiert mehr als 600 Bürger

In der heutigen Ausgabe des Westfälischen Volksblattes findet sich bereits auf Seite 1 ein Hinweis auf die Veranstaltung.











Vielen Dank an jeden einzelnen Bürger, der an diesem Abend Flagge gezeigt hat.
Die Investoren behaupten immer wieder, dass wir eine lautstarke Minderheit sind.
Ihr zeigt Ihnen durch Eure Anwesenheit, dass dies nicht der Fall ist.
Wir werden weitermachen und Euch auf den nächsten Veranstaltungen wieder treffen.

Kommentare:

Kurt Lowinski hat gesagt…

Ich finde diese Ablehnung der Windkraftanlagen sehr schade - sind sie doch ein sichtbares Zeichen für unseren Beitrag zur Energiewende.Nun nach dem NIMBY (not in my backyard)-Prinzip zu sagen: “Windkraft ist gut, aber bitte nicht bei uns“ finde ich sehr traurig!

Wir sollten uns freuen, dass wir eine für die Windkraft so attraktive Gegend haben!

Viele Grüße,
Kurt

Anonym hat gesagt…

Sagt die Windkraftlobby

Kurt Lowinski hat gesagt…

Oh nein - ganz im Gegenteil. Ich bin nur der festen Überzeugung, dass die Energiewende ein wirklich sinnvolles und nötiges Unterfangen ist. Ich habe viel lieber hier die Windkraftanlagen, als irgendwann mal ein fettes Kohlekraftwerk vor der Nase...

Wenn meine Kinder mal groß sind, will ich mal sagen können, dass wir heute bereits den Grundstein dafür gelegt haben, dass Sie dann bezahlbare Energie haben. Denn wenn wir uns weiter auf Kohle und Gas verlassen, werden sie die Zeche dafür zahlen - denn eins ist so sicher wie das Amen in der Kirche: Die Rohstoffpreise werden weiter steigen und steigen und steigen...

Viele Grüße,
Kurt

Anonym hat gesagt…

Hallo,
was meiner Meinung nach bei der Diskussion um die vermeintliche Überproduktion von Strom in Bad Wünnenberg untergeht, ist, dass die Energiewende (die zweifellos nötig ist) nicht beim Strom aufhört. Konsequenterweise müssen auch der Energiebarf von Heizung, warmem Wasser und Mobilität (sprich den Autos, mit denen wir alle täglich durch die Gegend fahren) gedeckt werden. Die wenigsten von uns haben bereits heute elektrische Thermen oder fahren Elektroautos, sondern heizen und fahren mit Öl oder Gas als Brennstoff. Diese Rohstoffe werden, wie mein Vorredner schon bemerkt hat immer immer teurer und irgendwann ganz ausgehen, weshalb es auch hier nötig ist, zeitnah auf Strom umzusteigen, der (mal abgesehn vom Bau der Anlagen) ohne diese Rohstoffe produziert werden kann. All diese Energieschlucker werden aller Vorraussicht nach in Zukunft unseren Stromverbrauch noch deutlich steigern.
Dazu hier mal eine einfache Rechnung:
Ein Einfamilienhaus mit 160 m^2 Wohnfläche verbraucht laut der Website www.energiesparen-im-haushalt.de durchschnittlich ca. 2000 l Heizöl pro Jahr allein für die Heizung (Warmwasser nicht eingeschlossen). Ich denke, dass dieser Wert keines Falls zu hoch gegriffen ist, wenn man sich seine eigene Heizkostenabrechnung anschaut. Heizöl hat einen Energiegehalt von etwa 9,7 kWh pro Liter! Bei dem vorausgesetzten Verbrauch von 2000 l Heizöl in einem Jahr entspricht das einer Energie von ca. 19352 kWh (berechnet als Verbrauch mal dem Energiegehalt), also 19,352 MWh, die fast JEDER Haushalt in nächster Zeit zusätzlich verbrauchen wird.
Angesichts dieser Zahl dürfte klar sein, dass der im Artikel erwähnte Überschuss von etwa 500% mittelfristig wohl ziemlich unrealistisch ist!
Dazu kommen ja noch die Kosten für das Warme Wasser, das wir alle nicht missen wollen, und die Autos, die wir im ländlichen Bereich täglich für den Weg zur Arbeit oder für andere Erledigungen brauchen.
Ich denke man sollte sich die Tragweite der Energiewende klar machen, um diesen scheinbaren "Irrsinn", wie es hier oft genannt wird, zu verstehen. Solange man keine neuen Kohlekraftwerke oder gar Kernkraftwerke bauen will, ist das die einzige Möglichkeit, wie die Menschheit eine Chance hat, ihren Lebensstil mittelfristig beizubehalten. Man sollte also das Übel des Anblicks und der Geräusche hinnehmen und stattdessen stolz darauf sein, eine Vorreiterrolle auf dem Weg in eine Zukunft mit gesicherter und bezahlbarer Energie einzunehmen. Die Bilder, die hier in diesem Blog schocken sollen, kann man genauso gut benutzen, um den großen Fortschritt und die Willenskraft zu demonstrieren. Für mich (als noch relativ jungen Bürger) gehören die Windräder ohnehin schon jetzt zum Landschaftsbild wie Bäume, Wiesen, Felder oder auch Straßen.
Eure Kinder und Enkelkinder, die in der Zukunft leben müssen, werden euch (vermutlich) sehr sehr dankbar sein!!!

Kurt Lowinski hat gesagt…

Das stimmt - ganz deiner Meinung!

Aber auch wenn man nur den Strom betrachtet, ist es logisch, dass man in ländlichen Bereich ein vielfaches der lokal benötigten Energiemenge durch die erneuerbaren bereitstellen muss. Denn Ballungsräume wie Großstädte können das einfach nicht.

Wir haben hier den Luxus, ausreichend Flächen für die Windkraft zu haben. Und ich gebe dem Vorredner absolut recht: unsere Kinder und Enkel werden stolz sein, dass wir mitgeholfen haben, dass Klima zu retten und für bezahlbaren Strom gesorgt haben!