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Dienstag, 2. September 2014

9.500 Flyer an Bürener Haushalte - Vorschläge für Eingaben der Bürger

In der letzten Ausgabe der Neuen Regionalen verteilte die Bürgerinitiative "Lärmstopp - Bürener Land" folgenden Flyer an alle 9.500 Bürener Haushalte.

Jeder Bürger hat bis zum 05.09.2014 die Möglichkeit eine schriftliche Eingabe zum Teilflächennutzungsplan "Windenergie" an die Stadt Büren zu senden.

Die Initiative möchte den Bürener Bürgern mittels des Flyers eine Liste von Vorschlägen unterbreiten und die Bürger darin unterstützen Ihre Eingaben an die Stadt zu geben.

Für die Stadt Büren ist es wichtig zu erfahren, wie die Bürger über die derzeitige Situation und über den weiteren Ausbau denken.

Bitte nutzen Sie Ihre Möglichkeit der Eingabe!

Weitere Informationen finden Sie im unten angehängten Flyer!




Donnerstag, 15. Mai 2014

Initiativen aus dem Südkreis übergeben Unterschriften an Umweltminister Remmel

Vertreter der Initiativen aus dem Südkreis Paderborn (Büren, Bad Wünnenberg, Lichtenau, Salzkotten) trafen sich gestern mit Umweltminister Johannes Remmel im Landtag in Düsseldorf.

Bei dem Treffen wurden mehr als 5.000 Unterschriften gegen den weiteren Ausbau der Windkraftwerke im Südkreis Paderborn übergeben.
Umweltminister Remmel war in seinen Antworten sehr direkt und entmutigend:

- Windkraft im Wald (auf Kyrillflächen und in Fichtenbeständen) ist von Remmel unbedingt gewünscht.
- Die Nutzung der Länderöffnungsklausel (Bayern vereinbart z.B. einen 10-fachen Abstand der Gesamthöhe der Anlagen) wird es in NRW nicht geben! Das heißt es gibt weiter keine definierten Mindestabstände zur Wohnbevölkerung.

Der Schutz der Bevölkerung spielt - selbst in unserem vom Windkraftwahn gebeutelten Kreis - keine Rolle in der rot/grünen Politik unserer Landesregierung.

Als positiv wurde uns verkauft, dass aufgrund des Bürener Urteils ein neuer Windkrafterlass erstellt wird.
Aber wenn man den alten Erlass kennt, fragt man sich wie realitätsnah der neue Erlass da noch werden kann.

Einzig vielleicht positives Statement war, dass Umweltminister Remmel zugesagt hat, sich die Lage vor Ort anzusehen und sich einem Gespräch mit den Bürgern zu stellen.





Folgend das Schreiben, dass mitsamt der Unterschriften an den Minister übergeben wurden.








Kreis Paderborn/Düsseldorf. Vertreter der Bürgerinitiativen „Windvernunft“ haben in Düsseldorf auch bei Armin Laschet auf ihre Sorgen aufmerksam gemacht. Sie zeigten dem CDU-Landesvorsitzenden ein großformatiges Plakat, auf dem der fortgeschrittene Windausbau in Bad Wünnenberg deutlich zu erkennen ist. „Der Beitrag, den der Kreis Paderborn bei der Umsetzung der Energiewende leistet, ist wirklich enorm“, staunte Laschet mit Blick auf das Plakat. „Niemand will die Energiewende zurückdrehen. Aber dort, wo ein überproportional großer Beitrag geleistet wurde, muss man Rücksicht nehmen auf die Menschen“, sagte CDU-Chef Laschet. Zuvor hatten die Vertreter der Bürgerinitiative Umweltminister Johannes Remmel (Grüne) 5.000 Proteststimmen für einen maßvollen Windausbau im Kreis Paderborn übergeben. 
Anschließend noch eine kurze Erklärung zur Energiewende von Fraktionsvors. d. CDU Armin Laschet (Mitte)


Donnerstag, 8. Mai 2014

Übergabe EURER Unterschriften (UPDATE: Artikel der NW eingefügt)

Am Dienstagnachmittag haben wir Eure Unterschriften auf einer Veranstaltung in Bad Wünnenberg übergeben.
Die anwesenden Politiker sprachen zunächst unter anderem darüber, dass die Menschen bei der Energiewende mitgenommen werden müssen. Das die Akzeptanz in der Bevölkerung ganz wichtig sei.

Eure Unterschriften haben Sie auf den Boden der Tatsachen zurück geholt.
Exemplarisch haben wir die Unterschriften aus Hegensdorf überreicht.
In Hegensdorf gibt es 935 Einwohner, welche 725 Wahlberechtigte stellen.
Uns liegen 537 Unterschriften gegen den weiteren Ausbau der Windenergie vor.

Das bedeutet, dass fast 75% der wahlberechtigten Bevölkerung gegen den weiteren Ausbau der Windenergie sind.
Die Unterschriften aus Hegensdorf sind exemplarisch zu sehen, da uns für das Stadtgebiet mittlerweile mehr als 3.000 Unterschriften vorliegen. Auch in Wünnenberg und Lichtenau zeigen sich ähnliche Zahlen.

Von Akzeptanz kann hier im Südkreis nicht mehr geredet werden.

Auch die Vorwürfe der Investoren, dass wir laut und polemisch Minderheiten vertreten, sind damit mehr als widerlegt. Wir vertreten Mehrheiten. Ruhig aber nachdrücklich.

Wir werden diese Unterschriften auch im Düsseldorfer Landtag direkt abgeben.

75%, dreiviertel aller Bürger. Das kann nicht ungehört bleiben!






Dienstag, 4. März 2014

Antwort auf die Hegensdorfer Widersprüche

In der letzten Woche haben die Hegensdorfer Bürger eine Antwort auf Ihre Widersprüche erhalten, die Ende letzten Jahres an den Kreis Paderborn gesendet worden waren.


Neben der Erkenntnis, dass sich nun 4 statt bisher 3 Anlagen im Genehmigungsverfahren befinden, weißt der Kreis Paderborn in den Antwortschreiben auf folgendes hin:
"Hinsichtlich der beschriebenen Geräuschimmissionen bleibt festzustellen, dass sowohl die dem Genehmigungsantrag für die Windkraftanlagen beigefügten Geräuschprognosen, als auch die zwischenzeitlich vorgenommene orientierende Geräuschpegelmessungen des Kreises Paderborn ergeben, dass von den genehmigten Windkraftanlagen keine "erheblichen Belästigungen" i.S. des Bundes- Immissionsschutzgesetzes für die Allgemeinheit oder die Nachbarschaft ausgehen."

Hierzu merken wir zwei Punkte an und stellen diese - aus unserer Sicht - für unsere Mitbürger richtig:

  • Die genannten Geräuschprognosen, die dem Genehmigungsantrag beigefügt waren, werden und wurden von uns gegenüber dem Kreis in Frage gestellt. Es wurde uns zugesichert, das der Kreis dies für die bereits stehenden Anlagen überprüfen lässt. Bisher wurde lediglich bei der Bezirksregierung angefragt, ob es möglich wäre, die Gutachten für die neu beantragten, noch nicht genehmigten Anlagen zu prüfen. Diese Anfrage - mittels Standardschreiben - wurde von der Bezirksregierung in der Zwischenzeit abgelehnt.
  • Die zwischenzeitlich vorgenommenen orientierenden Geräuschpegelmessungen des Kreises Paderborn erfolgten an zwei wunderschönen Tagen in 2014.
    Bei der ersten Messung, wollte sich der Mitarbeiter vom Kreis Paderborn ein Bild vor Ort machen. Da wir davon erfahren haben, haben wir ihm einen Hegensdorfer an die Seite gestellt. Dieser konnte dem Mitarbeiter des Kreises direkt sagen, dass das Geräuschverhalten an diesem Tag nicht den Geräuschen entspricht, die wir Hegensdorfer als laut empfinden.
    Die zweite Messung, erfolgte nach einem Beschwerdeanruf eines Hegensdorfer Bürgers. Der Anruf erfolgte um 9 Uhr. Der Mitarbeiter des Kreises war gegen 11 Uhr in Hegensdorf. Zu diesem Zeitpunkt war von den Anlagen ebenfalls nichts mehr zu hören. Auch hier war ein Hegensdorfer vor Ort und hat dies dem Mitarbeiter direkt mitgeteilt.

    Zusammenfassend kann man sagen, dass die Messzeitpunkte unserer Meinung nach völlig ungeeignet waren, um unsere Betroffenheit zu überprüfen.

Warum uns Bürgern dann in dem Antwortschreiben suggeriert wird, dass alles in Bester Ordnung sei, können wir nicht sagen.
Landrat Manfred Müller hat uns mittlerweile zugesichert, dass er beide Punkte überprüfen lässt. Wir werden Euch dann darüber berichten.

Vielleicht geht der Kreis Paderborn dann ja auch auf unseren Wunsch ein, eine Nachtmessung an einem geeigneten Tag durchzuführen.

Freitag, 13. Dezember 2013

Beschwerde über den Lärm der bestehenden Windräder

Auf der gestrigen Veranstaltung wurde gewünscht, dass wir folgende Information an Euch weitergeben:

Euch sind die bereits stehenden Windräder zu laut?
Ihr habt Angst vor Beeinträchtigungen durch Infraschall?

Dann wendet Euch (am besten jeder einzelne) an den Kreis Paderborn.
http://www.kreis-paderborn.org/kreis_paderborn/aemter/66/sg-6-immissionsschutz/immissionsschutz.php

Ansprechpartner sind Frau Zielke-Nass und Herr Sander.
Wir empfehlen einen sachlichen Umgang miteinander.

Dienstag, 10. Dezember 2013

Post in den Hegensdorfer Briefkästen

Heute Abend wurden folgende Unterlagen in Hegensdorf verteilt und sollten jetzt in (fast) allen Briefkästen zu finden sein:


  • Widerspruch an den Kreis Paderborn
  • Informationen zum Widerspruch
  • Einladung zum nächsten Treffen bei Nacke (12.12.2013 20:00 Uhr)

Vielen, vielen Dank an die fleißigen Verteiler!