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Dienstag, 11. März 2014

Ohne Worte...

Wenn Euch jemand fragt, warum ihr im Südkreis Paderborn von der ausufernden Windindustrie so sehr betroffen seid:
Dann zeigt einfach dieses Foto.


Eigentlich muss man dann kein Wort mehr sagen.

Aber vielleicht sollte man dann noch darauf hinweisen, dass es sich hier nicht um eine Fotomontage, oder eine Computersimulation, sondern um erlebte Realität handelt.


In Bezug auf den Windenergieerlass und sonstige Äußerungen in den letzten Wochen, könnte man Frau Kraft fragen, um was es sich hier handelt.
Laut Ihren Papieren gibt es keine Verspargelung der Landschaft.
Vielleicht spricht man hier schon eher von einem Bambuswald.
Oder habt ihr bessere Vorschläge?


(Vielen Dank an den AERO-Club Büren.)

Windenergieerlass des Landes NRW

Anbei mal der Windernergieerlass des Landes NRW, der die Sichtweise unserer Landesregierung verdeutlicht.
Da wird einem Angst und Bange.



Leserbrief aus Lichtenau


Windige Lage in Dahl

In Bezug auf den Ausbau der Windenergie spielt der Bürger im ganzen Kreis Paderborn keine Rolle mehr.



Konter von Johannes Lackmann

Da mussten wir nicht lange warten:
Johannes Lackmann kontert die Politiker, die sich um uns Betroffene Bürger kümmern wollen.

Interessant ist folgende Passage:
Auf den Bürgerversammlungen sind die Windkraftgegner zwar besonders laut, aber das ist kein Beleg dafür, dass sie die Mehrheit der Bürger hinter sich haben.
Wir Betroffenen bedanken uns für die zusätzliche Motivation.







Die Neue Westfälische berichtet über unsere Veranstaltung in Weiberg

Einige Tage nach dem Westfälischen Volksblatt berichtet auch die Neue Westfälische über unserer Veranstaltung in Weiberg.

Wir bedanken uns erneut bei allen Rednern und vor allem bei allen Bürgern, die sich an diesem Abend informieren wollten.
Da wir bisher nur positives Feedback bekommen haben, werden wir den eingeschlagenen Weg weiter verfolgen!

Drei wichtige Punkte haben sich an dem Abend heraus kristallisiert:


Montag, 10. März 2014

Carsten Linnemann (MdB) wendet sich an Bundesumwelt- und Naturschutzministerin Barbara Hendricks



CDU Kreisverband stützt die Arbeit der Initiativen im Kreis Paderborn

Die Beiträge wurden am 10.03.2014 in der Neuen Westfälischen und im Westfälischen Volksblatt veröffentlicht.



Betroffene gehen in Büren auf die Straße

Wir Betroffenen sind erstmals auf die Straße gegangen!
Wir haben unsere Meinung kund getan und die Chance genutzt, Flagge zu zeigen.

Gleichzeitig haben wir den Abend genutzt um Euch über die aktuelle Lage im Kreis Paderborn zu informieren.

Wir bedanken uns bei Euch für Euren Einsatz und wissen, dass Ihr auch bei zukünftigen Veranstaltungen Eure Betroffenheit zeigen werdet!



Neben dem obigen Artikel hat auch Herr Lackmann die Möglichkeit erhalten, sich zu äußern.

In Bezug auf die Fragen und die Antworten hätten wir uns gewünscht, dass uns die gleichen Fragen gestellt worden wären. Unsere Antworten hätten anders ausgesehen und dem Bürger die Möglichkeit gelassen, für welche der beiden "Wahrheiten" er sich entscheiden möchte.
Wenn beispielsweise bei einem Abstand von 2.000 Metern nur 2,8 Prozent der Potenzialfläche für die Windenergie übrig bleiben, ist dann die Windenergie vielleicht doch nicht der richtige Energielieferant für unser Land?

Schön auch, dass Herr Lackmann uns alle einfach zu Wutbürgern macht.
Betroffene, die Nachts nicht schlafen können. Bürger, die Angst vor Gesundheitsgefahren durch Windkraftwerke haben. Menschen, die Ihre Umgebung und Landschaften lieben und dafür auf die Straße gehen, sind für Herrn Lackmann Wutbürger...


Im NW-Artikel ist leider nicht wirklich zu erkennen, welche Punkte uns auf die Straße bringen. Es ist für den Leser nicht ersichtlich, welche Punkte uns zu Betroffenen machen.
Wir sind einfach nur Demonstranten.
Schade...


Donnerstag, 6. März 2014

Wünnenberger gründen ebenfalls Initiative

Am Dienstag Abend wurde die Initiative "Windvernunft Wünnenberg" gegründet.

Die besondere Betroffenheit des Paderborner Südkreises zeigt sich dadurch, dass es nun im gesamten Südkreis Initiativen gibt, die für die Bürger und Ihre Sorgen einstehen.




Dienstag, 4. März 2014

Antwort auf die Hegensdorfer Widersprüche

In der letzten Woche haben die Hegensdorfer Bürger eine Antwort auf Ihre Widersprüche erhalten, die Ende letzten Jahres an den Kreis Paderborn gesendet worden waren.


Neben der Erkenntnis, dass sich nun 4 statt bisher 3 Anlagen im Genehmigungsverfahren befinden, weißt der Kreis Paderborn in den Antwortschreiben auf folgendes hin:
"Hinsichtlich der beschriebenen Geräuschimmissionen bleibt festzustellen, dass sowohl die dem Genehmigungsantrag für die Windkraftanlagen beigefügten Geräuschprognosen, als auch die zwischenzeitlich vorgenommene orientierende Geräuschpegelmessungen des Kreises Paderborn ergeben, dass von den genehmigten Windkraftanlagen keine "erheblichen Belästigungen" i.S. des Bundes- Immissionsschutzgesetzes für die Allgemeinheit oder die Nachbarschaft ausgehen."

Hierzu merken wir zwei Punkte an und stellen diese - aus unserer Sicht - für unsere Mitbürger richtig:

  • Die genannten Geräuschprognosen, die dem Genehmigungsantrag beigefügt waren, werden und wurden von uns gegenüber dem Kreis in Frage gestellt. Es wurde uns zugesichert, das der Kreis dies für die bereits stehenden Anlagen überprüfen lässt. Bisher wurde lediglich bei der Bezirksregierung angefragt, ob es möglich wäre, die Gutachten für die neu beantragten, noch nicht genehmigten Anlagen zu prüfen. Diese Anfrage - mittels Standardschreiben - wurde von der Bezirksregierung in der Zwischenzeit abgelehnt.
  • Die zwischenzeitlich vorgenommenen orientierenden Geräuschpegelmessungen des Kreises Paderborn erfolgten an zwei wunderschönen Tagen in 2014.
    Bei der ersten Messung, wollte sich der Mitarbeiter vom Kreis Paderborn ein Bild vor Ort machen. Da wir davon erfahren haben, haben wir ihm einen Hegensdorfer an die Seite gestellt. Dieser konnte dem Mitarbeiter des Kreises direkt sagen, dass das Geräuschverhalten an diesem Tag nicht den Geräuschen entspricht, die wir Hegensdorfer als laut empfinden.
    Die zweite Messung, erfolgte nach einem Beschwerdeanruf eines Hegensdorfer Bürgers. Der Anruf erfolgte um 9 Uhr. Der Mitarbeiter des Kreises war gegen 11 Uhr in Hegensdorf. Zu diesem Zeitpunkt war von den Anlagen ebenfalls nichts mehr zu hören. Auch hier war ein Hegensdorfer vor Ort und hat dies dem Mitarbeiter direkt mitgeteilt.

    Zusammenfassend kann man sagen, dass die Messzeitpunkte unserer Meinung nach völlig ungeeignet waren, um unsere Betroffenheit zu überprüfen.

Warum uns Bürgern dann in dem Antwortschreiben suggeriert wird, dass alles in Bester Ordnung sei, können wir nicht sagen.
Landrat Manfred Müller hat uns mittlerweile zugesichert, dass er beide Punkte überprüfen lässt. Wir werden Euch dann darüber berichten.

Vielleicht geht der Kreis Paderborn dann ja auch auf unseren Wunsch ein, eine Nachtmessung an einem geeigneten Tag durchzuführen.

Dr. Carsten Linnemann unterstützt uns!

Unser Mitglied des Deutschen Bundestages Carsten Linnemann (http://www.carsten-linnemann.de/), besuchte am vergangenen Samstag die Bürger in Grundsteinheim. Dabei traf er auf etwa 100 Bürger, die ihm ihre unmittelbare Betroffenheit durch die Windkraftwerke mitteilten.

Carsten Linnemann zeigte sich gut informiert und kämpferisch.

Da er unsere Sache unterstützen will, wird es weitere Treffen mit den Mitgliedern der Initiativen geben.


Schwerpunkt der Onlinepetition im Paderborner Raum

Den Urhebern der - von uns beworbenen - Onlinepetition ist aufgefallen, dass der Deutschlandweite Schwerpunkt der Unterzeichner aus dem Paderborner Raum kommt.
Bei bald 550 Windkraftwerken im Kreis Paderborn ist dies allerdings kein Wunder.

Die Initiatoren haben darauf hin Kontakt zu uns aufgenommen und sich an die heimische Presse gewandt.

Wir möchten uns bei allen bedanken, die sich an der Online-Petition beteiligt haben.
Gleichzeitig rufen wir erneut dazu auf, die Petition zu unterzeichnen und die Information darüber an Freunde, Bekannte, Betroffene, usw. weiterzugeben.



Flagge zeigen - Meinung geigen

Wind-Großinvestor Johannes Lackmann ist am Freitag den 07.03.2014 Gastredner beim MauritiusAbend in Büren. Die Veranstaltung beginnt um 19:00 Uhr und findet in der Aula des Mauritius-Gymnasiums statt.

Da Herr Lackmann an einem Großteil der Anlagen im Keis Paderborn beteiligt ist, bietet sich hier die wunderbare Gelegenheit auf die Straße zu gehen und Flagge zu zeigen.

Auf unseren Veranstaltungen wurden wir immer wieder von Euch Bürgern gefragt, was jeder einzelne tun kann.

Hier ist unsere/eure erste Chance Eure Meinung kund zu tun.

  • Kommt nach Büren.
  • Bringt Trillerpfeifen, Rasseln einfach alles mit, was laut ist. (Laut Einladung des Mauritius-Gymnasiums soll im Anschluss an den Vortrag von Wind-Großinvestor Johannes Lackmann eine kontroverse Diskussion geführt werden. Um die Veranstaltung nicht zu behindern, mahnen wir die Teilnehmer zu einer ruhigen Atmosphäre innerhalb der Aula des Gymnasiums.)
  • Malt oder druckt Plakate.
  • Zeigt, dass ihr mit dem weiteren Ausbau, insbesondere dem Heranrücken an die Wohnbebauung nicht einverstanden seid.
  • Zeigt Eure Betroffenheit!
Laut Landrat Manfred Müller gibt es im Kreis Paderborn aktuell etwa 400 Windkraftanlagen. Weitere 150 sind in der Antrags-/Genehmigungsphase.
Wenn am Freitagabend für jede Windkraftanlage ein Bürger auf der Straße steht, dann machen wir alle einen ersten Schritt, um auf unser aller Betroffenheit aufmerksam zu machen.
Dieser Aufruf wird von allen Initiativen im Kreis Paderborn an die jeweiligen Bürger weitergegeben werden.

Treffpunkt ist um 18:30 auf dem Parktplatz des Mauritius-Gymnasiums.



Wer noch eine Motivationsspritze benötigt, der sollte sich folgendes Video ansehen. Ab 2:47 Minuten sagt Herr Lackmann etwas, was uns alle auf die Straße bringen sollte.
http://www.3sat.de/mediathek/?mode=play&obj=38444