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Montag, 15. Dezember 2014

Stellungnahme zu den Eingaben in der öffentlichen Bauausschußsitzung am 15.12.2014 (Theatersaal, 18:30 Uhr)

Sitzung des Ausschusses für Bauen, Umwelt und Stadtplanung (öffentlich)

Termin:15.12.2014, 18:30 Uhr 
Raum:Theatersaal in der Stadthalle Büren , Fürstenberger Straße 1 a

In der Sitzung am Montag berichtet Planer Michael Ahn (Wolters und Partner) über die Reaktion auf die im Verfahren eingegangenen Stellungnahmen.
Mehr als 100 Stellungnahmen wurden aus Reihen der Bürger an in das Verfahren eingebracht.


Wir hoffen, dass die Bürger am Montag zahlreich an der Versammlung teilnehmen, da hier ein Windkonzept auf den Weg gebracht wird, dass einige Bürger härter, als vermutet treffen wird.

Mittwoch, 10. Dezember 2014

Planer argumentieren pro Windkraft



  • störender Schattenwurf könnte über Abschaltung der Windräder verhindert werden
  • Abschaltszenarien im Sinne des Vogelschutzes seien möglich
  • das Blinken lässt sich womöglich zukünftig abschalten
  • Umzingelung erst wenn weniger als 120 Grad erlebbare Topographie als Sichtschneise übrig bleiben
  • Windkraftanlagen sind nicht grundsätzlich eine Verunstaltung des Landschaftsbildes

Viele Konjunktive und wenig/kein Verständnis für die Sorgen der betroffenen Bürger.
In Bezug auf das Blinken, muss man sogar sagen, dass die Lösung nicht realer wird, wenn man sie den Bürgern immer wieder auftischt. (siehe hier)


Stattdessen Drohgebährden:

  • Eine Erhöhung der Abstände geht eindeutig zu Lasten der Rechtssicherheit.
  • sollte es keine ausgewiesenen Konzentrationszonen geben können die Windräder auch auf 170 Meter an die Wohnbebauung heranrücken.
  • je weiter die Spielräume ausgelegt würden, desto rechtsunsicherer werde der Flächennutzungsplan


  • Über allem stehe die TA-Lärm, die den Bürger vor mehr als 45 dBa schütze.

Und dann noch der Bezug auf die veraltete TA-Lärm, die laut diverser Mediziner, Ingenieure und Experten ungeeignet ist, um den Bürger vor z.B. Infraschall zu schützen.

Was lernen wir aus dem Artikel und aus der Überprüfung des Salzkottener Flächennutzungsplans:
Nichts. Es läuft weiter alles wie geschmiert für die Profiteure in unserem Kreis.

Freitag, 21. November 2014

Pro Lichtenau: Mehr als 300 Lichtenauer Bürger übergeben Ihre Einwände an den Bürgermeister

Bürgermeister reagiert mit abgelesenen Worten auf die emotionalen Reden der Sprecher aus den einzelnen Orten. Weitere Infos können dem Artikel entnommen werden.


Neben der Tagespresse war auch das WDR vor Ort und berichtete über den Windwahn in Lichtenau:

Weiterlesen...

Dienstag, 18. November 2014

Lichtenau: Einsprüche werden an den Bürgermeister gegeben.

Donnerstag Abend (20.11.2014) werden die Lichtenauer Bürger um 17 Uhr Ihre Einwände an den Brügermeister der Stadt Lichtenau übergeben.
Da die Presse (Zeitungen und WDR) anwesend sein wird und die Lichtenauer auch häufig auf unseren Veranstaltungen waren, möchten wir die Lichtenauer gern unterstützen und damit auch zeigen, dass der gesamte Südkreis einen weiteren vernunftlosen Ausbau nicht duldet.

Wir freuen uns auf Eure Unterstützung in Lichtenau!






Mittwoch, 22. Oktober 2014

Stadt, Kreis, Land, Grundstückseigentümer und Investoren tragen unser Lebensumfeld zu Grabe!



Erschreckend, was um uns herum geschieht.
Erschreckend auch, dass der Kreis Paderborn mittlerweile von 600 Windrädern im Kreis Paderborn ausgeht.

Damit hat der Kreis Paderborn fast genau so viele Windkraftwerke, wie das gesamte Bundesland Bayern. http://laermstopp.blogspot.de/2014/04/bayern-regelt-den-mindestabstand-der.html
Wir haben schon in dem Artikel vom 17.04. darauf hingewiesen, dass der Kreis Paderborn das Bundesland Bayern bald überholt haben wird.
Der Kreis Paderborn hat dies damals noch zurückgewiesen.

Wahnsinn, dass niemand diesen Wahnsinn stoppen kann.

Niemand im Kreis Paderborn sieht den Ausbau der Windenergie im Gesamtkontext. Niemand betrachtet es als energiepolitisches Großprojekt.
Die Landinhaber stellen Land zur Verfügung und einzelne Klein- und Großinvestoren entscheiden, wo die nächsten Windkraftwerke gebaut werden.
Die Städte haben darauf keinen Einfluss und ziehen sich auf diese Position zurück. Zwar legen Sie Windvorranggebiete fest. Aber diese sind aufgrund der schwammigen Rechtslage so groß und nah an der Wohnbevölkerung, dass ein Schutz der Bürger nicht mehr gegeben ist. Und wenn dann noch ganze Flächennutzungspläne aufgrund einer einzelnen Klage gekippt werden, dann ist die Steuerung ganz verloren.
Der Kreis Paderborn zieht sich ebenfalls auf die Position zurück, dass er ja nur Genehmigungsbehörde ist.
Das Land NRW befördert den Ausbau der Windenergie und es spielt hier überhaupt keine Rolle, welchen Beitrag eine Region schon geleistet hat und ob man nicht irgendwann einen sinnvollen Schlussstrich zieht.

So wird es am Ende niemand gewesen sein, die EEG-Empfänger entscheiden weiter, wie die Zukunft der Bevölkerung im Südkreis Paderborn aussehen wird.
Und alle Politiker, Verwaltungsmitarbeiter, Grundstückseigentümer und Investoren haben für sich selbst alles richtig gemacht.

Zum Verzweifeln ist das...


Und wenn unsere Region dann vollgebaut ist, geht es in die nächste Region. Nach uns ist der Hochsauerlandkreis an der Reihe. Verabschieden wir uns schon einmal von fantastischen Ausblicken, von Ruhe und Erholung...

Montag, 8. September 2014

Grundsteinheimer Vereine leisten Information der Bürger

Eine Veranstaltung zur Information der Bürger, mit dem erklärten Ziel den Dorffrieden zu bewahren, organisiert von Grundsteinheimer Vereinen.

Hier könnten sich viele Vereine in den betroffenen Ortschaften im Südkreis ein Beispiel nehmen.

Westf. Volksblatt 08.09.2014

Rund um Lichtenau sind die Dörfer weiterhin von einer Vielzahl Windrädern bedroht!



Westf. Volksblatt 6. September 2014

Dienstag, 2. September 2014

9.500 Flyer an Bürener Haushalte - Vorschläge für Eingaben der Bürger

In der letzten Ausgabe der Neuen Regionalen verteilte die Bürgerinitiative "Lärmstopp - Bürener Land" folgenden Flyer an alle 9.500 Bürener Haushalte.

Jeder Bürger hat bis zum 05.09.2014 die Möglichkeit eine schriftliche Eingabe zum Teilflächennutzungsplan "Windenergie" an die Stadt Büren zu senden.

Die Initiative möchte den Bürener Bürgern mittels des Flyers eine Liste von Vorschlägen unterbreiten und die Bürger darin unterstützen Ihre Eingaben an die Stadt zu geben.

Für die Stadt Büren ist es wichtig zu erfahren, wie die Bürger über die derzeitige Situation und über den weiteren Ausbau denken.

Bitte nutzen Sie Ihre Möglichkeit der Eingabe!

Weitere Informationen finden Sie im unten angehängten Flyer!




Die Initiative "Pro Lichtenau" wendet sich mit folgendem Flyer an die Bevölkerung




Immer mehr Leserbriefe aus Lichtenau, die die Verzweifelung vor Ort zeigen...

In den letzten Tagen finden sich immer mehr Leserbriefe in den lokalen Zeitungen.
Leserbriefe von besorgten Bürgern aus Lichtenau.

Betrachtet man die Situation im Südkreis Paderborn, dann wird einem klar, dass sich die Windlobby nicht aufhalten lässt.

Die verfügbaren Flächen werden zugebaut.

Wir in Büren, haben als einzige den vermeintlichen Schutz der Flughäfen, sonst würde uns das gleiche Schicksal ereilen.
Wir sicher dieser vermeintliche Schutz ist, wird die Zukunft zeigen.


Westf. Volksblatt 30.08.2014



Westf. Volksblatt 30.08.2014



Westf. Volksblatt 30.8.2014



Neue Westfälische 29.08.2014



Neue Westfälische 29.08.2014



Westf. Volksblatt 28.08.2014



Westf. Volksblatt 28.08.2014


Neue Westfälische 26.08.2014



Neue Westfälische 25.08.2014



Neue Westfälische 20.8.2014



Neue Westfälische 20.8.2014

Montag, 18. August 2014

Büren: Infoveranstaltung zum Windplan

Liebe Mitbürger,

die Stadt Büren lädt für Donnerstag den 21. August 2014 zu einer Infoveranstaltung zum Windplan ein.
Der Termin findet um 19 Uhr im Theatersaal der Stadthalle statt.

Wir rufen Sie auf, diese Veranstaltung zu besuchen. Es geht um unser aller Zukunft.
Und die sieht, wie hier beschrieben nicht wirklich sicher und rosig aus.
http://laermstopp.blogspot.de/2014/08/aktuelle-entwicklungen-in-der-stadt.html

So laut, wie die Windkraftwerke in den letzten Tagen wieder waren, dürfte uns allen klar werden, was hier auf dem Spiel steht.


Und wir finden, dass ein Blick auf das unten stehende Foto ausreicht, um zu erkennen, dass hier in unserer Region etwas ganz und gar nicht vernunftgesteuert umgesetzt wird.


Aktuelle Entwicklungen in der Stadt Büren und den angrenzenden Kommunen

In den letzten Wochen war es hier ein wenig ruhiger geworden.
Warum ist/war das so?
Wie ist die aktuelle Situation?
Und was passiert rund um uns herum?

Der Rat der Stadt Büren hat Ende Juni über den Flächennutzungsplan und im speziellen über die weichen Kriterien entschieden.
Es sieht so aus, als wenn die weichen Flächen rund um unsere Flughäfen einige der geplanten Windkraftwerke in unserem Stadtgebiet unmöglich machen. Allerdings ist dies eine trügerische Sicherheit, da alle weichen Kriterien beklagt werden könnten bzw. werden.

Der Vorentwurf des FNP (Flächennutzungsplan) liegt bis zum 05.09.2014 im Rathaus der Stadt Büren aus.

Darin zu sehen ist auch, dass viele der Flächen, die momentan im Stadtgebiet Büren unter Wind stehen, in eine Windvorrangfläche umgewandelt werden sollen.
Erstaunlicherweise sogar Flächen, die laut aktuellem Plan durch weiche, oder sogar harte Tabukriterien gar nicht bebaut werden dürfen.
Für uns Bürger hat dies zur Folge, dass wir in der Zukunft überall im Stadtgebiet mit einem Repowering der alten Anlagen rechnen müssen. Die neuen Anlagen werden dann nicht mehr 100, sondern mindestens 200 Meter Höhe haben. Wird das Repowering jetzt neuer Anlagen in etwa 10 Jahren durchgeführt, dann sprechen wir vielleicht schon von 300 Meter hohen, oder vielleicht sogar noch höheren Kraftwerken.

Wir beschäftigen uns intensiv mit dem aktuellen FNP und werden unter anderem versuchen über unsere Eingaben Einfluss auf den FNP und damit unsere Zukunft zu haben.

Nutzen Sie selbst auch Ihre Möglichkeiten als Bürger! Denn jeder Bürger kann die Pläne im Rathaus in Büren (oder auch im Internet unter http://www.bueren.de/rathaus/planen-bauen-wohnen/stadtentwicklung/Offenlegungen.php) einsehen und Eingaben dazu machen. Zeigen Sie Ihren Unmut. Je mehr dass tun, um so besser.

In Büren haben wir also aktuell eine trügerische Sicherheit.

Wie sieht es in den anderen Städten aus:

Wünnenberg: 
Hier ist die Offenlegung des FNP beendet, die Bürger und Intiativen haben ihre Eingaben gemacht und die Stadt arbeitet aktuell an den Eingaben und die Einarbeitung in den FNP.

Hochsauerlandkreis:
Die Bezirksregierung Arnsberg hat den Regionalplanentwurf zum Windenergiekonzept aufgestellt und vorgelegt.
Die einzelnen Karten des Hochsauerlandkreises können hier eingesehen werden:
http://www.bezreg-arnsberg.nrw.de/themen/r/regionalplan/tp_energie/entwurf/zeichnerische_darstellung/index.php

Wirft man einen Blick auf diese Planungen, dann wird einem Angst und Bange.
Man sollte jetzt noch schnell in den Hochsauerlandkreis fahren, da er sich in Kürze grundlegend verändern wird.

Lichtenau:
In Lichtenau eskaliert die Situation seit der Kommunalwahl völlig. Der alte Bürgermeister wurde abgewählt und anscheinend sind alle bisher zwischen Bürgern und Verwaltung getroffenen Abmachungen nichts mehr wert.
Stattdessen wir der Flächennutzungsplan jetzt in Windeseile durchgepeitscht, so dass Lichtenau sich in Kürze in ein Windkraftindustriegebiet sondergleichen verwandeln wird. Man spricht in Lichtenau von 80 bis weit über 100 neuen Windkraftwerken. Und das obwohl in Lichtenau schon jetzt etwa 100 Windkraftwerke stehen.
Die Vernunft scheint hier komplett abhanden gekommen zu sein. Es regiert die pure Gier nach Profit und das auf Kosten der gesamten Bevölkerung.

Mehr Informationen zur Situation in Lichtenau:
http://prolichtenau.blogspot.de/2014/07/und-wir-glaubten-burgermeinung-hatte.html

Montag, 23. Juni 2014

Öffentliche Ratssitzung - Beschluss der harten und weichen Tabukriterien - Wie sieht unsere Zukunft aus?

Am Dienstagabend um 19:00 Uhr findet eine öffentliche Ratssitzung im Theatersaal in Büren statt.

Folgender Tagesordnungspunkt 2 ist für uns alle von besonderer Bedeutung:

"Sachlicher Teilflächennutzungsplan 'Windenergie'"
1. Beschluss der harten und weichen Tabukriterien
2. Frühzeitige Beteiligung der Öffentlichkeit und der Behörden und sonstiger Träger öffentlicher Belange.

Zum Ende der Sitzung haben die Einwohner ein Fragerecht.


Die Sitzung wird zeigen, wie der weitere Ausbau der Windenergie in unserem Stadtgebiet geplant wird.
Da die Fraktionen und die Verwaltung aufgerufen waren, Ihre Tabukriterien (hart/weich) zu bestimmen, wird im Rahmen der Sitzung über eben diese Tabukriterien Beschluss gefasst.

Konkret bedeutet dies, dass wir erfahren werden, welche Abstände zur Wohnbebauung (800 - 1.200 Meter), zu Einzelgehöften (400 Meter oder mehr) und zu anderen Punkten gewählt wurden.
Außerdem wird über die Rolle der Flughäfen entschieden. Wird die Potentialfläche des Stadtgebietes durch die Flughäfen verringert? Oder dürfen weiter Anlagen mitten in die Platzrunden gebaut werden.

Darüber hinaus wird vermutlich deutlich werden, von welch seidenem Faden die ganze Planung abhängt und welche Bedrohung für die einzelnen Orte sich weiterhin ergeben.
(Speziell Hegensdorf dürfte weiterhin am meisten vom weiteren Ausbau betroffen sein.)

Da die Ratssitzung öffentlich ist, rufen wir dazu auf, die Ratssitzung zu besuchen und erneut Flagge für unsere Heimat zu zeigen.