Labels

Aufkleber (2) Borchen (2) Bund (11) Büren (42) Dahl (18) EEG (15) EU (2) FNP (15) Fotos (5) Gesundheit (19) Hegensdorf (30) Info (16) Karten (2) Land NRW (12) LEP (2) Leserbrief (25) Lichtenau (44) Online-Petition (8) Paderborn (21) Politik (53) Presse (101) Protest (14) Recht (1) Regionalbündnis (8) Salzkotten (3) Siddinghausen (6) Termine (2) Umwelt (9) Unfälle (4) Videos (12) Weiberg (10) Widerspruch (9) Wünnenberg (23)
Posts mit dem Label Paderborn werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Paderborn werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Dienstag, 20. Januar 2015

Leserbriefe zum Dahler Wind-Bürgertag



Leserbriefe zu der Situation in Dahl (Aufhebung der Höhenberschränkung) und der tollen Haltung der Borchener Politik








Positiv: Tolles Signal von Borchens Bürgermeister! - Negativ: Besorgniserregende Entwicklung > 2 stöckige Windparks

Die folgenden Artikel berichten über ein tolles Signal des Borchner Bürgermeisters.
Während überall (vor allem im Südkreis Paderborn) die Windkraftwerke aus dem Boden schießen, will man diesen Wahnsinn in Borchen nicht mit machen.

Bravo. Hier wird offensichtlich Politik im Sinne der Bevölkerung und damit auch im Sinne der Wähler gemacht.

Besorgniserregend ist aber die Information, das Anträge für kleinere 100 Meter hohe Windkraftwerke vorliegen, die in unmittelbarer Nähe zu bereits stehenden 200 Meter Anlagen gebaut werden sollen.
Steht uns damit eine weitere Welle des ungezügelten Profitstrebens bevor?
2-stöckige Windparks, die zu einer Verdichtung der ohnehin schon verbauten Flächen führen?






Trickserei im Namen der Energiewende

Trotz Höhenbegrenzung auf 100 Meter sollen in Dahl zwei Windkraftwerke mit bis 200 Meter Höhe auf den Weg gebracht werden.

Erstaunliche Studie - Rotmilane haben kein Problem mit den unzähligen Windkraftwerken







Die Biologische Station Senne kommt zu dem Ergebnis, dass der Rotmilan kein Problem mit der unzähligen Anzahl an 200 Meter hohen Windkraftwerken hat.


Das die Studien von Westfalenwind und Co. finanziert werden, hat laut Herrn Rüther (Leiter der Biologischen Station Senne) keine Auswirkungen auf die Ergebnisse, wie man hier nachlesen kann.


Komisch, dass der Abu die Auswirkungen auf die heimischen Vögel gänzlich anders bewertet:
http://www.abu-naturschutz.de/naturschutzthemen/windkraft.html


Donnerstag, 8. Januar 2015

Bürgertag "Windindustrialisierung in Dahl"

Die Dahler Wind-Initiative lädt zu einem spannenden Informationsabend ein.
Spannend vor allem deshalb, da die Windindustrie einmal von einer anderen Seite beleuchtet wird.
Liegt der Energiewende ein durchdachtes Konzept zu Grunde?
Gibt es im Kreis Paderborn eine sozialverträgliche Nutzung der Windenergie?

Wir würden uns freuen, wenn auch viele Bürener am Donnerstag den 08. Januar den Weg nach Dahl finden würden.


Dienstag, 9. Dezember 2014

Windriesen im Paderborner Norden

Bisher dachten die meisten Bürger aus dem Paderborner Norden, dass sie vom Windradwahnsinn verschont bleiben.
Aber auch hier halten die ersten Windriesen Einzug.
Wenn die Kraftwerke noch ein wenig höher werden, dann gibt es bald vielleicht auch schon im Nordkreis Initiativen, die sich uns anschließen.


Mittwoch, 22. Oktober 2014

Stadt, Kreis, Land, Grundstückseigentümer und Investoren tragen unser Lebensumfeld zu Grabe!



Erschreckend, was um uns herum geschieht.
Erschreckend auch, dass der Kreis Paderborn mittlerweile von 600 Windrädern im Kreis Paderborn ausgeht.

Damit hat der Kreis Paderborn fast genau so viele Windkraftwerke, wie das gesamte Bundesland Bayern. http://laermstopp.blogspot.de/2014/04/bayern-regelt-den-mindestabstand-der.html
Wir haben schon in dem Artikel vom 17.04. darauf hingewiesen, dass der Kreis Paderborn das Bundesland Bayern bald überholt haben wird.
Der Kreis Paderborn hat dies damals noch zurückgewiesen.

Wahnsinn, dass niemand diesen Wahnsinn stoppen kann.

Niemand im Kreis Paderborn sieht den Ausbau der Windenergie im Gesamtkontext. Niemand betrachtet es als energiepolitisches Großprojekt.
Die Landinhaber stellen Land zur Verfügung und einzelne Klein- und Großinvestoren entscheiden, wo die nächsten Windkraftwerke gebaut werden.
Die Städte haben darauf keinen Einfluss und ziehen sich auf diese Position zurück. Zwar legen Sie Windvorranggebiete fest. Aber diese sind aufgrund der schwammigen Rechtslage so groß und nah an der Wohnbevölkerung, dass ein Schutz der Bürger nicht mehr gegeben ist. Und wenn dann noch ganze Flächennutzungspläne aufgrund einer einzelnen Klage gekippt werden, dann ist die Steuerung ganz verloren.
Der Kreis Paderborn zieht sich ebenfalls auf die Position zurück, dass er ja nur Genehmigungsbehörde ist.
Das Land NRW befördert den Ausbau der Windenergie und es spielt hier überhaupt keine Rolle, welchen Beitrag eine Region schon geleistet hat und ob man nicht irgendwann einen sinnvollen Schlussstrich zieht.

So wird es am Ende niemand gewesen sein, die EEG-Empfänger entscheiden weiter, wie die Zukunft der Bevölkerung im Südkreis Paderborn aussehen wird.
Und alle Politiker, Verwaltungsmitarbeiter, Grundstückseigentümer und Investoren haben für sich selbst alles richtig gemacht.

Zum Verzweifeln ist das...


Und wenn unsere Region dann vollgebaut ist, geht es in die nächste Region. Nach uns ist der Hochsauerlandkreis an der Reihe. Verabschieden wir uns schon einmal von fantastischen Ausblicken, von Ruhe und Erholung...

Mittwoch, 3. September 2014

Eindrückliche, erschreckende Karten !

Der Kreis Paderborn stellt auf der eigenen Internetpräsenz diverse Karten zur Verfügung.
http://www.kreis-paderborn.de/kreis_paderborn/geoportal/Geoportal.php

Besonders interessant sind folgende Karten:
Erneuerbare Energien

und

Windenergieanlagen in 3D


Ein paar Beispiele aus dem Kartenmaterial, die nachdenklich machen!

Karte 1: zeigt die Verteilung der Windenergie im Kreis Paderborn. Man sieht deutlich, dass der Norden Paderborns, dieses "Problem" überhaupt nicht kennt und damit vermutlich auch nicht erfassen kann.
Darüber hinaus erkennt man deutlich, dass der Südkreis unter einem enormen Ausbau leidet.

Vernunft spielt hier leider überhaupt keine Rolle.



Die jeweilige Farbe der Windkraftwerke hat folgende Bedeutung:
Grün = in Betrieb
Blau = genehmigt
Rot = beantragt
Schwarz = Rückbau im Zuge des Repowerings



Karte 2 zeigt die Situation rund um Lichtenau und die im Stadtgebiet liegenden Dörfer.
Wir in Büren wissen, was der massive Ausbau für die Bevölkerung mit sich bringt.
Doch wie die Situation in Lichtenau sein wird, können selbst wir uns nicht vorstellen.



3D-Darstellung 1: Gezeigt wird der Asselner Windpark vom Lichtenauer Sportplatz aus gesehen.



3D-Darstellung 2: Gezeigt wird die Situation im Lichtenauer Südwesten (Hauptwindrichtung). Von diesen Windkraftwerken wird der meiste Lärm Richtung Lichtenau getragen werden.
Aufgrund der gegebenen Tallage, dem damit verbundenen Rückschall, der geringeren Bodendämpfung wird sich der Lärm vermutlich über das gesamte Tal legen. (wie bereits heute in Hegensdorf, Siddinghausen, Büren, usw.)

Dienstag, 10. Juni 2014

Leserbrief eines betroffenen Bürgers aus Bad Wünnenberg

Leserbrief eines betroffenen Bürgers ...

... und Aktivisten zum Thema „Wildwuchs der Windkraftanlagen im Kreis besonders im Südkreis Paderborn“

Seit Monaten verfolge und begleite ich die Diskussionen hinsichtlich der Windkraft. Seit Monaten appelliere(n) wir/ich an die Vernunft der Verantwortlichen im Genehmigungsverfahren und ebenso an die der Investoren.

Muss wirklich um jeden Preis ein Windrad nach dem anderen entstehen? Geht es denn nur noch um Profit? Warum wird nicht der VERNUNFT die nötige Zeit gegeben?!

Im Vordergrund sollte doch die Gesundheit von Mensch und Tier stehen. Darüber hinaus sollte die Natur auch noch Natur bleiben. 
Wie kann ein Minister Remmel auf der einen Seite einen Naturpark Senne (gegen den Willen des Großteils der Bürger im Kreis) durchsetzen wollen und auf der anderen Seite den Menschen gerade im Südkreis Paderborn einen Wildwuchs an Windrädern zumuten? So etwas nenne ich Zynismus!

Warum werden die Studien über Infraschall, z.B. von Herrn Prof. Krahe der Universität Wuppertal, nicht abgewartet? Wer weiß denn eigentlich, was tieffrequenter Schall für unsere Gesundheit bedeutet? 

Warum werden nicht sinnvolle Wirschaftlichkeitsberechnungen durchgeführt? Die Aufzeichnungen von Professor Sinn, Leiter des IFO-Institutes in München, sind doch eine hervorragende Grundlage…, wenn „MAN“ sie lesen will. 

Es stellt sich wieder die Frage, wo die Vernunft bleibt. Bevor überhaupt noch ein Windrad aufgestellt wird, sollte erst einmal die Frage nach der Energiespeicherung erfolgreich geklärt sein. Niemand will zum Atomstrom zurück. Aber darf es sein, dass wir in windreichen Zeiten den Strom umsonst bzw. noch mit Kosten verbunden an unsere Nachbarländer abgeben und in windarmen Zeiten den Atomstrom aus eben diesen Ländern hinzukaufen müssen.  

Das Ganze  wird unter dem Deckmantel „Ökostrom“ verpackt und der Ottonormal-verbraucher zahlt es teuer über die EEG-Umlage. Wer weiß denn schon, dass die Umlage, die den Windbaronen die Taschen vollstopft, zwischenzeitlich höher ist als der eigentliche Strompreis? 
Hierzu hat mir der Leserbrief von Markus Rustemeier aus Lichtenau sehr gut gefallen, in dem er sehr viele kritische Ansätze diesbezüglich auf den Punkt gebracht hat.

Wenn Herr Lackmann sagt, wir hätten im Südkreis erst 40% der regenerativen Energie erreicht, bedeutet das im Umkehrschluss, dass wir das 2,5-fache noch zu erwarten haben. Man stelle sich vor, statt gut 100 WKA´s  gäbe es zukünftig über 250 Ungetüme im Stadtgebiet Bad Wünnenberg, im gesamten Südkreis können dann wohl um die 1.000 solcher Giganten bestaunt werden.  
Herr Dr. Grünau, Kreistagskandidat der Grünen, spricht sogar von 15%, die bisher erst erreicht seien. Das heißt, dann würde es statt 1.000 WKA´s über 2.600 Stück im Kreisgebiet geben. Kann das gewollt und richtig sein?
Wie kann Herr Grünau von einer Mehrheit für Windkraft reden? Bislang hat er sich doch gar nicht wirklich mit den Sorgen der Bürger im Südkreis auseinander gesetzt. Ist er ein „Schwätzer“?
Es sollte sich jeder fragen: was ist aus der grünen Bewegung geworden? Muss man nicht heute die Umwelt vor den Umweltschützern von gestern schützen?
Gestern war noch jeder Baum wichtig, heute interessieren ganze Wälder nicht mehr.

Im Land Baden Württemberg, in dem ein grüner Ministerpräsident dem Land vorsteht, wird mit einer sachlichen Vernunft regiert. (im gesamten Land BW stehen nicht mehr WKA´s  als im Kreis Paderborn). 
Warum Frau Kraft, als Ministerpräsidentin in NRW, lassen Sie nicht dieselbe vernünftige Politik walten? Warum bremsen Sie Ihren Umweltminister, für den sogar der Wald kein Tabu mehr ist, nicht ein?
Das Wohl der Bürger im gesamten Land, auch in Westfalen und somit auch im Kreis Paderborn, sollte doch an erster Stelle stehen.
Den Bürgern im heimischen Raum drängt sich der Eindruck auf: erst die Partei, dann der Ruhrpott und irgendwann die „Landeier“.
Dieser Eindruck wird durch die heimischen Vertreter von Rot / Grün verstärkt. Mir jedenfalls ist keiner von diesen Parteien bekannt, der wirklich Flagge zu den Sorgen und Ängsten vor Ort gezeigt hat. Aber ja, spätestens nach der Europa- / Kommunalwahl lässt man dann wieder von sich hören.
Sicherlich ist Berlin auch nicht ganz unschuldig an der allgemeinen Situation, aber von Kommunalpolitikern vor Ort erwarte ich, dass Sie in erster Linie für die kommunalen Belange einstehen und wenn nötig auch gegen die eigenen „Herren Politiker“. Erst dann, aber wirklich erst dann, kommt für mich die Bundespolitik.

Eine weitere für mich unverständliche Aussage ist die von Herrn Wrona: „Windenergie fördert den Tourismus“. 
Herr Wrona, diese Aussage ist für mich vergleichbar mit einem positiven Statement zum Thema „Hochwassertourismus“. In welcher Welt leben Sie? Wenn es hier steigende Übernachtungszahlen gibt, dann doch eher durch die vielen Montagetrupps, die damit beschäftigt sind, die WKA’s zu bauen. Sicherlich gönne ich dem Fremdenverkehr im Paderborner Land jeden Aufschwung, lieber wäre mir dieser aber durch ein besseres Wander- und Randwandernetz. 
Herr Wrona vertritt den Runden Tisch „Paderborner Land 100%“. Wer ist eigentlich dieser Runde Tisch? Welche Lobby steht dahinter?  Die meisten Bürger in unserer Region werden nicht rund, sondern eher krank!  Rund werden wohl nur einige wenige, oder?

Ein Aspekt, der vielerorts ganz außer Acht gelassen wird, ist der soziale Frieden in den Dörfern und Gemeinden. Es kann doch nicht sein, dass es keine eindeutigen Vorgaben von „Oben“ zum Wohl der Bürger gibt und sich deshalb ganze Dorfgemeinschaften entzweien. Angefeuert wird dies auch noch dadurch, dass „wohlwollende“ Stiftungen ins Leben gerufen werden und nach Rattenfängermethoden vorgegangen wird. Wenn ich spende, dann mache ich das für mich, aber nicht nach Gutsherrenart, um Stimmen und Meinungen zu beeinflussen. Oder sollte man statt spenden besser von kaufen reden?

Es bleibt zu hoffen, dass alle Verantwortlichen aus der Politik und Wirtschaft nach den Wahlen die besagte und versprochene Vernunft walten lassen. Neben der Vernunft gehört auch Mut dazu! Seien sie mutig und bieten sie der Windkraft-Lobby die Stirn, lassen Sie sich nicht in eine zweifelhafte Ecke drängen. Der oft geforderte geographische Deckel für den Kreis Paderborn muss endlich Wirklichkeit werden!


Johannes Schäfer
33181 Bad Wünnenberg

(Der Artikel wurde in der Neuen Westfälischen abgedruckt. Leider liegt uns dieser Druck nicht vor. Allerdings war der Leserbrief in der Zeitung stark verkürzt, so dass es mehr Sinn macht hier den kompletten Text bereit zu stellen.)

"Mehrheit für Windkraft" - Die Windlobby trickst... | Bürger und Experten zeigen die Wahrheit auf...



Die Windlobby verkauft die Umfrage als repräsentativ und gibt der Politik basierend auf den Ergebnissen Handlungsempfehlungen.
Was verschwiegen wird, ist die Tatsache, dass 775 Personen befragt worden sind. Weit mehr als die Hälfte davon hat man in der Fußgängerzone in Paderborn angesprochen.
Je weiter ich von einem Problem entfernt bin, um so weniger bin ich davon betroffen.
Es mutet schon sehr dreist an, wie die Windlobby agiert.

Die Lichtenauer Initiative merkt dazu folgendes an:
http://prolichtenau.blogspot.de/2014/05/noch-eine-nebelbombe-der.html

Infrage stellen muss man auch mal unsere Zeitungen, die die obigen Informationen ungefiltert und ohne weitere Überprüfung an den Leser weitergeben.
Gut das Leser gibt, die sich der Aufklärung annehmen.
Die Artikel über die Umfrageergebnisse haben zahlreiche Leserbriefe nach sich gezogen.




Westf. Volksblatt 03. Juni 2014

Mittwoch, 19. März 2014

Such den Brennpunkt...

Heute mal eine Karte, die die Verteilung der Windkraftwerke im Kreis Paderborn aufzeigt.

(Rückbau bedeutet, dass alte kleine Anlagen durch neue große Anlagen ersetzt werden.)

Ein kurzer Blick genügt, um den Brennpunkt im Kreisgebiet ausfindig zu machen. 

Die Städte Lichtenau, Wünnenberg und Büren sind am stärksten vom ungezügelten Ausbau der Windindustrie betroffen.
Laut Aussagen des AERO-Clubs Büren (die Vogelperspektive bietet den besten Überblick) gibt es in Deutschland nur ganz wenige Regionen, die so enorm mit Windkraftwerken zugebaut wurden, wie unser Südkreis...
Die Deutschlandkarte der Online-Petition gegen die Privilegierung der Windkraftwerke bestätigt diese Aussage:
https://www.openpetition.de/map/petition/35-baugb-abschaffung-privilegierte-bauvorhaben-von-windenergieanlagen-im-aussenbereich/karte2.php

Die aufgezeigten Zahlen und vor allem diese Aussage/Erkenntnis sind für uns Betroffene äußerst bedenklich. Zumal der Stand der Informationen der 28.01.2014 ist. Seitdem sind weitere Anlagen hinzugekommen.

Wenn man sich die obige Karte des Kreises ansieht, mag die Frage erlaubt sein, was es eigentlich mit der Vernunft von Seiten der Investoren auf sich hat...


Die Karte und weitere Informationen stellt der Kreis Paderborn unter folgender Internetadresse bereit:
http://www.kreis-paderborn.de/kreis_paderborn/buergerservice/08_umwelt_natur/windkraft/windkraft.php

Donnerstag, 13. März 2014



Der Kreis Paderborn macht etwa ein Viertel der Fläche von OWL aus. Trotzdem steht knapp die Hälfte aller Anlagen in unserem Kreis. Und ein Großteil dieses Hälfte steht leider im Südkreis.
Bezogen auf die neuen Anlagen, werden 85% im Kreis Paderborn gebaut werden.

Schöne Zahlen für die Investoren. Üble Zahlen für uns Betroffene, unsere Dörfer und unsere Landschaften.



Anbei noch der Kommentar des Westfalenblattes zu dem Thema:


Dienstag, 11. März 2014

Windige Lage in Dahl

In Bezug auf den Ausbau der Windenergie spielt der Bürger im ganzen Kreis Paderborn keine Rolle mehr.



Montag, 10. März 2014

Dienstag, 4. März 2014

Antwort auf die Hegensdorfer Widersprüche

In der letzten Woche haben die Hegensdorfer Bürger eine Antwort auf Ihre Widersprüche erhalten, die Ende letzten Jahres an den Kreis Paderborn gesendet worden waren.


Neben der Erkenntnis, dass sich nun 4 statt bisher 3 Anlagen im Genehmigungsverfahren befinden, weißt der Kreis Paderborn in den Antwortschreiben auf folgendes hin:
"Hinsichtlich der beschriebenen Geräuschimmissionen bleibt festzustellen, dass sowohl die dem Genehmigungsantrag für die Windkraftanlagen beigefügten Geräuschprognosen, als auch die zwischenzeitlich vorgenommene orientierende Geräuschpegelmessungen des Kreises Paderborn ergeben, dass von den genehmigten Windkraftanlagen keine "erheblichen Belästigungen" i.S. des Bundes- Immissionsschutzgesetzes für die Allgemeinheit oder die Nachbarschaft ausgehen."

Hierzu merken wir zwei Punkte an und stellen diese - aus unserer Sicht - für unsere Mitbürger richtig:

  • Die genannten Geräuschprognosen, die dem Genehmigungsantrag beigefügt waren, werden und wurden von uns gegenüber dem Kreis in Frage gestellt. Es wurde uns zugesichert, das der Kreis dies für die bereits stehenden Anlagen überprüfen lässt. Bisher wurde lediglich bei der Bezirksregierung angefragt, ob es möglich wäre, die Gutachten für die neu beantragten, noch nicht genehmigten Anlagen zu prüfen. Diese Anfrage - mittels Standardschreiben - wurde von der Bezirksregierung in der Zwischenzeit abgelehnt.
  • Die zwischenzeitlich vorgenommenen orientierenden Geräuschpegelmessungen des Kreises Paderborn erfolgten an zwei wunderschönen Tagen in 2014.
    Bei der ersten Messung, wollte sich der Mitarbeiter vom Kreis Paderborn ein Bild vor Ort machen. Da wir davon erfahren haben, haben wir ihm einen Hegensdorfer an die Seite gestellt. Dieser konnte dem Mitarbeiter des Kreises direkt sagen, dass das Geräuschverhalten an diesem Tag nicht den Geräuschen entspricht, die wir Hegensdorfer als laut empfinden.
    Die zweite Messung, erfolgte nach einem Beschwerdeanruf eines Hegensdorfer Bürgers. Der Anruf erfolgte um 9 Uhr. Der Mitarbeiter des Kreises war gegen 11 Uhr in Hegensdorf. Zu diesem Zeitpunkt war von den Anlagen ebenfalls nichts mehr zu hören. Auch hier war ein Hegensdorfer vor Ort und hat dies dem Mitarbeiter direkt mitgeteilt.

    Zusammenfassend kann man sagen, dass die Messzeitpunkte unserer Meinung nach völlig ungeeignet waren, um unsere Betroffenheit zu überprüfen.

Warum uns Bürgern dann in dem Antwortschreiben suggeriert wird, dass alles in Bester Ordnung sei, können wir nicht sagen.
Landrat Manfred Müller hat uns mittlerweile zugesichert, dass er beide Punkte überprüfen lässt. Wir werden Euch dann darüber berichten.

Vielleicht geht der Kreis Paderborn dann ja auch auf unseren Wunsch ein, eine Nachtmessung an einem geeigneten Tag durchzuführen.

Mittwoch, 26. Februar 2014

Leserbrief: Wie ehrlich meinen es die Grünen?


Dazu passt dass der Fraktionsvorsitzende (Reinhold Zühlke) der Bürener Grünen in der Sitzung am 30.01.2014 (hier nachzulesen) ein nächtliches Flugverbot für den Flughafen Paderborn/Lippstadt gefordert hat (welches aktuell eine freiwillige Beschränkung ist).

Wenige Tage vorher appellierte er aber in seinem Redebeitrag bei der Veranstaltung "Ist rechtssichere Planung noch möglich" (15.01.2014. in Schloß Neuhaus) an die Bürger und sagte, dass wir unseren Beitrag leisten und damit die Windkraftwerke akzeptieren müssen.