Labels

Aufkleber (2) Borchen (2) Bund (11) Büren (42) Dahl (18) EEG (15) EU (2) FNP (15) Fotos (5) Gesundheit (19) Hegensdorf (30) Info (16) Karten (2) Land NRW (12) LEP (2) Leserbrief (25) Lichtenau (44) Online-Petition (8) Paderborn (21) Politik (53) Presse (101) Protest (14) Recht (1) Regionalbündnis (8) Salzkotten (3) Siddinghausen (6) Termine (2) Umwelt (9) Unfälle (4) Videos (12) Weiberg (10) Widerspruch (9) Wünnenberg (23)
Posts mit dem Label Salzkotten werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Salzkotten werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Mittwoch, 10. Dezember 2014

Planer argumentieren pro Windkraft



  • störender Schattenwurf könnte über Abschaltung der Windräder verhindert werden
  • Abschaltszenarien im Sinne des Vogelschutzes seien möglich
  • das Blinken lässt sich womöglich zukünftig abschalten
  • Umzingelung erst wenn weniger als 120 Grad erlebbare Topographie als Sichtschneise übrig bleiben
  • Windkraftanlagen sind nicht grundsätzlich eine Verunstaltung des Landschaftsbildes

Viele Konjunktive und wenig/kein Verständnis für die Sorgen der betroffenen Bürger.
In Bezug auf das Blinken, muss man sogar sagen, dass die Lösung nicht realer wird, wenn man sie den Bürgern immer wieder auftischt. (siehe hier)


Stattdessen Drohgebährden:

  • Eine Erhöhung der Abstände geht eindeutig zu Lasten der Rechtssicherheit.
  • sollte es keine ausgewiesenen Konzentrationszonen geben können die Windräder auch auf 170 Meter an die Wohnbebauung heranrücken.
  • je weiter die Spielräume ausgelegt würden, desto rechtsunsicherer werde der Flächennutzungsplan


  • Über allem stehe die TA-Lärm, die den Bürger vor mehr als 45 dBa schütze.

Und dann noch der Bezug auf die veraltete TA-Lärm, die laut diverser Mediziner, Ingenieure und Experten ungeeignet ist, um den Bürger vor z.B. Infraschall zu schützen.

Was lernen wir aus dem Artikel und aus der Überprüfung des Salzkottener Flächennutzungsplans:
Nichts. Es läuft weiter alles wie geschmiert für die Profiteure in unserem Kreis.

Donnerstag, 15. Mai 2014

Initiativen aus dem Südkreis übergeben Unterschriften an Umweltminister Remmel

Vertreter der Initiativen aus dem Südkreis Paderborn (Büren, Bad Wünnenberg, Lichtenau, Salzkotten) trafen sich gestern mit Umweltminister Johannes Remmel im Landtag in Düsseldorf.

Bei dem Treffen wurden mehr als 5.000 Unterschriften gegen den weiteren Ausbau der Windkraftwerke im Südkreis Paderborn übergeben.
Umweltminister Remmel war in seinen Antworten sehr direkt und entmutigend:

- Windkraft im Wald (auf Kyrillflächen und in Fichtenbeständen) ist von Remmel unbedingt gewünscht.
- Die Nutzung der Länderöffnungsklausel (Bayern vereinbart z.B. einen 10-fachen Abstand der Gesamthöhe der Anlagen) wird es in NRW nicht geben! Das heißt es gibt weiter keine definierten Mindestabstände zur Wohnbevölkerung.

Der Schutz der Bevölkerung spielt - selbst in unserem vom Windkraftwahn gebeutelten Kreis - keine Rolle in der rot/grünen Politik unserer Landesregierung.

Als positiv wurde uns verkauft, dass aufgrund des Bürener Urteils ein neuer Windkrafterlass erstellt wird.
Aber wenn man den alten Erlass kennt, fragt man sich wie realitätsnah der neue Erlass da noch werden kann.

Einzig vielleicht positives Statement war, dass Umweltminister Remmel zugesagt hat, sich die Lage vor Ort anzusehen und sich einem Gespräch mit den Bürgern zu stellen.





Folgend das Schreiben, dass mitsamt der Unterschriften an den Minister übergeben wurden.








Kreis Paderborn/Düsseldorf. Vertreter der Bürgerinitiativen „Windvernunft“ haben in Düsseldorf auch bei Armin Laschet auf ihre Sorgen aufmerksam gemacht. Sie zeigten dem CDU-Landesvorsitzenden ein großformatiges Plakat, auf dem der fortgeschrittene Windausbau in Bad Wünnenberg deutlich zu erkennen ist. „Der Beitrag, den der Kreis Paderborn bei der Umsetzung der Energiewende leistet, ist wirklich enorm“, staunte Laschet mit Blick auf das Plakat. „Niemand will die Energiewende zurückdrehen. Aber dort, wo ein überproportional großer Beitrag geleistet wurde, muss man Rücksicht nehmen auf die Menschen“, sagte CDU-Chef Laschet. Zuvor hatten die Vertreter der Bürgerinitiative Umweltminister Johannes Remmel (Grüne) 5.000 Proteststimmen für einen maßvollen Windausbau im Kreis Paderborn übergeben. 
Anschließend noch eine kurze Erklärung zur Energiewende von Fraktionsvors. d. CDU Armin Laschet (Mitte)


Donnerstag, 8. Mai 2014

Angstplanung in Salzkotten. Bürgerschutz spielt keine Rolle.

Der Paderborner Rechtsanwalt Nils Gronemeyer sagt in dem Artikel:
"1.000 Meter Abstand würde bedeuten, dass der Windkraft nicht substanziell Raum gegeben werde...
Und das würde bedeuten, dass der Flächennutzungsplan kassiert würde..."

Wie kommt Herr Gronemeyer auf diese Aussage, wo doch der Begriff "substanziell" nirgendwo definiert ist.
Hier kann man wohl von einer "Angstplanung" ohne Bürgerschutz sprechen.