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Mittwoch, 3. Dezember 2014

Aktuelle Informationen zum Thema Infraschall von vernunftkraft.de!





Folgender Text ist dankenswerter Weise folgender Webseite entnommen:
http://www.vernunftkraft.de/infraschall/

Windkraftanlagen setzen einen Großteil der Energie des Windes in Schall um.
So ist verständlich, dass hörbarer Lärm und nicht hörbarer Schall als unerwünschte Nebenwirkungen des Windkraftausbaus auftreten.
Dies birgt handfeste Gesundheitsgefahren. 
Je größer die Anlagen, desto mehr verlagert sich das von ihnen erzeugte Schallspektrum in den langwelligen, niederfrequenten Bereich: Infraschall.
Infraschall bezeichnet den Teil des Schallspektrums (<16Hz), der vom menschlichen Ohr nicht mehr gehört werden kann. Aufgrund der großen Wellenlänge breitet sich Infraschall über große Entfernungen nahezu verlustfrei aus. Dabei stellen Topographie und Vegetation kaum ein Hindernis dar. Schalldämmung ist mit herkömmlichen Mitteln nicht möglich. Schallmessungen sind häufig fehlerhaft, Schallprognoserechnungen gehen durch Resonanzphänomene in der Natur und in Wohnräumen häufig an der Realität vorbei.
Grundsätzlich hat Infraschall ähnliche Wirkungen auf Gesundheit und Wohlbefinden wie übermäßiger hörbarer Schall: Schlafstörungen, Herz- und Kreislaufprobleme, Bluthochdruck, Kopfschmerzen, Unruhe, Nervosität, Reizbarkeit, Konzentrationsschwierigkeiten, rasche Ermüdung, verminderte Leistungsfähigkeit sind die vielfach beschriebenen Folgen. Die gesundheitlichen Auswirkungen und insbesondere die Unbedenklichkeitsschwellen dieses mit den Ohren nicht wahrnehmbaren, aber dennoch sehr präsenten Schalls sind bislang zu wenig erforscht.
Im Juli 2014 hat das Umweltbundesamt nach einer mehr als dreijährigen Literatursichtung im Rahmen der “Machbarkeitsstudie Infraschall” das Forschungsdefizit bestätigt.
ubam
Mit einem Klick gelangen Sie zur Publikation aus dem Juli 2014.
Darin heißt es u.a.:
Zusammenfassend kann gesagt werden, dass viele der negativen Auswirkungen von Infraschalleinwirkungen die Bereiche Herz-Kreislaufsystem, Konzentration und Reaktionszeit, Gleichgewichtsorgane, das Nervensystem und die auditiven Sinnesorgane betreffen. Probanden klagten häufig über Schwindel- und Unbehaglichkeitsempfindungen bei Infraschallexposition.
Dass Infraschall keineswegs harmlos ist, wie die Windkraftlobby glauben machen will, ist somit amtlich bestätigt. Vor einigen Jahrzehnten wurde Infraschall sogar für militärische Zwecke erwogen: 
Neue Waffe
Zu einem ZEIT-Artikel aus dem Jahr 1968.
Dass die im Rahmen der “Energiewende”-Politik geplante flächendeckende Überziehung unseres Landes mit Infraschallquellen Risiken und Nebenwirkungen hat, liegt auf der Hand. In einem sehr gut verständlichen Vortrag aus dem Juli 2014 erläuterte Herr Dr. med. Eckehard Fugger die Thematik. Wir danken ihm für die freundliche Genehmigung zur Veröffentlichung der zentralen Teile seines Manuskripts:

Infraschall von Windkraftanlagen – eine Gefahr für die Gesundheit?

Artikel 2 GG besagt: Jeder Mensch hat das Recht auf  Leben und körperliche Unversehrtheit.
Windkraftanlagen (WKA) können durch
  • Lärm
  • Blitzlichter
  • Schattenwurf und durch den sogenannten
  • Infraschall
die Gesundheit schädigen.
Infraschall – das unbekannte Wesen
Der Infraschall und die daraus resultierenden Gesundheitsgefahren haben bisher in Deutschland bei der Genehmigung von Windkraftanlagen keine Berücksichtigung gefunden. Der für den Menschen hörbare Schall liegt im Bereich von ca. 16 Hertz bis 20.000 Hertz.
Hertz bedeutet Schwingungen pro Sekunde und Schall wird durch Luftschwingungen übertragen. Der vielen bekannte Kammerton A der Stimmgabel, mit dem sich Chöre und Orchester einstimmen, hat beispielsweise 440 Hz, d.h. die Stimmgabel schwingt 440-mal in der Sekunde. Unser Trommelfell schwingt mit und übersetzt diese Luftschwingungen in verschiedene Töne, je nach Frequenz. Hohe Frequenzen bedeuten hohe Töne und umgekehrt. Unterhalb dieser Hörschwelle von 16 Hertz befindet sich der sogenannte Infraschallbereich, also unhörbare Luftschwingungen (Druckschwankungen) mit sehr tiefen Frequenzen.
Frequenzbereiche
Der Infraschall darf nicht mit dem Ultraschall oberhalb von 20.000 Hertz verwechselt werden. Mit Ultraschall orientieren sich bekannterweise die Fledermäuse, wohingegen in den Weltmeeren die Unterhaltungen von Walen über 100km Entfernungen im Infraschallbereich stattfinden. Auch Elefanten verständigen sich mit Infraschall und zwar über eine Entfernung bis zu 2,5 Kilometern. Niedrige Frequenz bedeutet physikalisch auch eine große Wellenlänge der Schallschwingung, z.B. haben 10 Hz eine Wellenlänge von 34 Metern. Der Kammerton A mit 440 Hz hat z.B. eine Wellenlänge von nur 78 cm. Es deutet sich hier schon an: Niedrige Frequenzen haben große Wellenlängen und damit auch eine große Reichweite.
Infraschallquellen
Es gibt in unserer Umgebung mehrere Infraschallquellen:
  1. Natürliche: z.B. Gewitterdonner, Erdbeben, starke    Windverwirbelungen, Föhn-Wind, Meeresbrandung
  2. Künstliche: z.B. LKW-Motoren, große Klimaanlagen, Flugzeuge etc. und auch insbesondere
  1. Windkraftanlagen
Infraschall kann jeder selbst erleben, wenn man bei schneller Fahrt im Auto das hintere Fenster öffnet. Durch die starken Luftverwirbelungen im tieffrequenten Bereich empfinden wir ein unangenehmes Wummern, in dem auch ein großer Anteil Infraschall enthalten ist.
Infraschallentstehung durch Windkraftanlagen
Auch moderne Windkraftanlagen wandeln derzeit nur maximal 40% der Windenergie in Strom um. Der überwiegende Teil der Windkraft wird in Druckwellen, also Schall, umgesetzt. Eine WKA produziert also mehr Lärm als Strom.
Der Lärm entsteht überwiegend an den Rotorblättern. Durch die Größe und die Biegsamkeit der Blätter sowie die langsame Drehzahl – jedoch mit Geschwindigkeiten bis zu 400 km/h an den Rotorspitzen – erzeugen die Rotoren bedeutende Mengen im nichthörbaren Infraschallbereich.
Je größer die Anlagen werden, desto mehr verschieben sich die erzeugten Schallfrequenzen in diesen Bereich des „unhörbaren Lärms“.
Auch wenn die Industrie gebetsmühlenartig immer wieder alles für unbedenklich erklärt, sind sich unabhängige Mediziner einig, dass dies handfeste Gesundheitsschäden nach sich ziehen wird. Auch wenn der Schall unterhalb der Wahrnehmungsschwelle liegt, werden im Körper Reaktionen ausgelöst, die je nach gesundheitlicher Verfassung einer Person ganz unterschiedlich sein können.
Die Hörbarkeit des Lärms beinhaltet zugleich eine Schutzfunktion: der Mensch sucht sich dem störenden und möglicherweise schädigenden Lärm zu entziehen oder die Lärmquelle abzuschalten. Beim Infraschall versagt diese Schutzfunktion leider. Der hier zu betrachtende Infraschall im unterschwelligen Bereich ist eben unhörbar. Unhörbar bedeutet nicht automatisch unschädlich. 
Wie kann aber etwas, das wir nicht hören können, gefährlich für unsere Gesundheit werden? Das liegt in der Natur des Menschen: Infraschall bezeichnet Frequenzen von 16 Hz und weniger. Die menschlichen Gehirnwellen bewegen sich mit einer mittleren Frequenz von 15 Hz bei einer Spannweite von 4 Hz im Tiefschlaf  bis hin zu  30 Hz tagsüber, je nach Aktivität. Die elastische Gehirnmasse wird durch den Infraschall zum Mitschwingen angeregt (Resonanz).
„Störsender“ Infraschall
Den Infraschall kann man also als eine Art Störsender im Gehirn ansehen, ein Störsender, der allerdings Tag und Nacht arbeitet und den ein erkrankter Anwohner auch nicht abschalten kann.
Tagsüber wird die höhere Hirnfrequenz durch den Infraschall gedämpft (16 Hz senken 30 Hz ab). Mögliche Effekte sind z.B. Benommenheit oder Konzentrationsschwierigkeiten. In der Nacht regt der Infraschall die niedrige Hirnfrequenz an (16 Hz heben 4 Hz an).  Schlafstörungen sind eine mögliche Folge.
Die Mediziner bezeichnen so etwas als einen „unphysiologischen“ Vorgang, also einen Vorgang, der nicht den normalen gesunden Abläufen in der Natur entspricht und damit zu Änderungen der Hirnleistung und der Funktionsfähigkeit des Gehirns führt. Aber auch andere Organe wie das Innenohr oder auch das Herz können durch Infraschall zur Resonanz angeregt werden und dann etwas aus dem Takt kommen.
TA-Lärm berücksichtig keinen Infraschall
Infraschall wird also von den WKA zweifelsohne erzeugt. Das streiten nicht einmal deren Planer und Betreiber ab. Sie behaupten jedoch, dass unhörbarer Schall nicht schädlich sein kann und berufen sich auf die bislang geltende Rechtsverordnung „Technische Anleitung (TA) Lärm“ nach dem deutschen Bundesimmissionsschutzgesetz (BImSchG).
Die oben beschriebene Verschiebung des Emissionsspektrums in Richtung niederfrequentere und stärkere Schallwellen ist durch die A-bewertete Schalldruckmessung (dB(A)) nicht auch nur annähernd erfassbar, da wesentliche Anteile der Emissionen nicht berücksichtigt werden.  Die Schalldruckbewertung nach dem A-gewichteten Messverfahren ist der Empfindlichkeit des menschlichen Gehörs nachgebildet und bewertet die Frequenzen besonders stark, für die das Gehör besonders empfindlich ist. Dies führt dazu, dass nur hörbare, nicht aber die insgesamt vom Körper wahrnehmbaren Immissionen berücksichtigt werden. Aber auch die geforderten dB (C)-Bewertungen nach DIN 45680 und 45681 für tieffrequente Geräusche im Außenbereich/Fernfeld sind nicht möglich, weil es keine Berechnungswerte unterhalb von 90 Hz mehr gibt. Die Gesetzgebung belässt es hier bislang bei einem Achselzucken.
Der nichthörbare Infraschall und seine Auswirkungen auf die Gesundheit der Anwohner werden also bei der Genehmigung von Windkraftanlagen bisher überhaupt nicht berücksichtigt.
Das Ausland weiß offenbar mehr
Viele Studien – meist aus dem Ausland – belegen, dass Gesundheitsschäden zu erwarten sind, da die Bürger dem Infraschall in der Umgebung von Windkraftanlagen rund um die Uhr ausgesetzt sind. Folgende Beeinträchtigungen durch Infraschall werden in den Studien aufgeführt und belegt:
  • Schlafstörungen,
  • Kopfschmerzen,                                                 
  • Konzentrationsschwierigkeiten,
  • Ohrgeräusche, Migräne, Schwindelgefühle,
  • Übelkeit,
  • Beeinträchtigungen der Herzfrequenz,
  • Reizbarkeit,
  • Gedächtnisprobleme,
  • Angstzustände usw.
Weil dieser Infraschall von Windrädern im tieffrequenten, vom Mensch nicht mehr hörbaren Bereich liegt, wird daraus von Behörden nach dem Motto geschlossen, was man nicht wahrnehmen kann, dass kann auch die Gesundheit nicht gefährden. 
Das Robert Koch Institut (RKI) hat hierzu im November 2007 die Studie
rki
Mit einem Klick gelangen Sie zur Studie.
veröffentlicht.
Darin ist zu lesen:
Die Studien weisen darauf hin, dass Immissionen von Infraschall entweder bei kontinuierlicher Langzeitexposition oder bei sehr intensiven Kurzzeitexpositionen gesundheitliche Schädigungen verursachen können.
Die Experten des Robert-Koch-Instituts (RKI) kamen deshalb schon 2007 zu der wissenschaftlich vorsichtig formulierten Warnung:
Die besondere Qualität von Infraschall bedarf jedoch verstärkter Aufmerksamkeit, da bisher nur wenige gesicherte Erkenntnisse (…) über das Auftreten und die Wirkung von Infraschall vorliegen.
Das RKI empfiehlt also verstärkte Forschung auf diesem Gebiet, was in Deutschland bisher leider nicht nennenswert geschehen ist.
Chronische Erkrankungen
Die gesundheitlichen Gefahren, die sich hier andeuten, würden erst mit einer Verzögerung von einigen Jahren deutlich werden, wie es bei der Entwicklung von chronischen Krankheiten üblich ist. Denn viele chronische Krankheiten laufen in den ersten Jahren fast unbemerkt ab. Diese Entwicklung würde vermutlich die robusten und sehr vitalen Menschen weniger betreffen als die empfindlichen bzw. die schon erkrankten Menschen.
Schallausbreitung
Wegen seiner großen Wellenlänge hat Infraschall bei der Schallausbreitung andere Eigenschaften als Hörschall. Mit zunehmender Höhe der Schallquelle breitet sich der Infraschall durch Hindernisse ungehindert und ungestört kegelförmig in der Hauptwindrichtung aus. Hier funktionieren keine Ohrstöpsel und keine Schallschutzmauern. Tieffrequente Schallwellen werden von der Umgebung weniger gedämpft als hochfrequente, bei denen ein Teil von der Luft oder vom Boden geschluckt wird. Hindernisse wie Felsen, Bäume, Schutzwälle oder Gebäude schirmen die tieffrequenten Schallwellen nicht wirkungsvoll ab. Infraschall ist auch durch bauliche Maßnahmen wie Dämmschutz oder Lärmschutzfenster nicht aufzuhalten. Die Dicke einer Lärmschutzwand müsste ¼ der Wellenlänge betragen. Infraschall von 16 Hz hat eine Wellenlänge von 34 Metern, d.h. die Dicke der Schutzwand wäre dann mehr als 8 m (von der notwendigen Höhe ganz zu schweigen)!
Infraschall-Reichweite
Wie weit Infraschall reicht, sollen folgende Beispiele verdeutlichen:
Wenn in den USA Sensoren zur Erfassung von „seismischen Aktivitäten“ – sprich Erdbeben – aufgestellt werden, so müssen diese einen Mindestabstand von 20 bis 25 km zu Windparks einhalten, damit die Messungen nicht von dem dort ausgehenden Infraschall verfälscht werden. Aber auch in Deutschland kennt man solche Abstände: Im Rahmen des Atomwaffen-Sperrvertrages wurden in Deutschland im Jahre 2005 Messstationen zur Infraschall-Überwachung eingerichtet. Industrieparks mit Megawatt-Windkraftanlagen, die in der Nähe von solchen Messstationen errichtet werden sollen, müssen einen Abstand von 25 km einhalten damit die Arbeit der Messstationen auch bei ungünstigen Wetterlagen nicht gestört wird (Cerrana u.a., Bundesanstalt für Geowissenschaften 2005).
In einer der wenigen gut dokumentierten deutschen Untersuchung hat man 2005 eine weibliche Versuchsperson einem Infraschall ausgesetzt, der von einem einzelnen großen 5-MW-Windrad bei ruhigem Wetter in einer Entfernung von 15 km ankam. Die Versuchsperson konnte den Infraschall nicht wahrnehmen und ihn natürlich auch nicht hören. Selbst in dieser Entfernung vom 15 km konnte man veränderte Gehirnströme messen (Weiler 2005).
Die Orientierung an der „Wahrnehmungsschwelle“ ist unsinnig
  • Die krankmachenden Wirkungen niederfrequenter Schallwellen beruhen auf messbaren physiologischen Mechanismen und müssen von der immer wieder angeführten Wahrnehmungsschwelle deutlich getrennt werden!
  • Dies beruht auf der Tatsache, dass die Schallaufnahme bei weitem nicht auf das Gehör beschränkt ist (Gehirn, Haut, Gleichgewichtsorgan etc.)
  • Medizinisch erfassbare Wirkungen entstehen bei Langzeitbelastung mit Infraschall durch Bahnungseffekte auch bei Pegeln deutlich unter der „Wahrnehmungsschwelle“.
  • Die “Wahrnehmungsschwelle” als untere Grenze des Gesundheitsschutzes ist heute nicht mehr akzeptabel!
  • Eine neue Definition des Mindestschutzniveaus für die Bevölkerung gegenüber der zunehmenden Belastung unseres Lebensraumes durch niederfrequenten Schall ist daher dringend geboten:
Eine auf den vorliegenden medizinischen Wirkungen basierende „Wirkungsschwelle“muss zukünftig den Rahmen der gesundheitlichen Belastung der Bevölkerung festlegen.
Kurzzeitmessungen ignorieren Langzeitfolgen
Die im aktuellen DIN-45680-Entwurf (TA-Lärm) beschriebenen Infraschallwirkungen betreffen in der Regel höhere Pegel und kurzzeitige Expositionen. Die Norm ist „langzeitblind“, genau wie gerne zitierte Laboruntersuchungen zur Infraschallproblematik.
Es ist aber in der Medizin bekannt, dass chronische Krankheiten nach dem Dosis-Wirkungsprinzip entstehen (Dosis im Körper ist das Produkt aus Intensität mal Wirkungsdauer). „Die Dosis macht das Gift”. Dies macht plausibel, warum Infraschallfolgen erst nach Monaten oder Jahren der Belastung entstehen können und die Ursache der Erkrankungen somit verschleiert wird.
Besonders gefährdet: Kinder, Jugendliche und Schwangere
Zu den Risikogruppen, bei denen Klärungs- und Handlungsbedarf besteht, sind besondersKinder, Jugendliche und Schwangere zu zählen. Besonders kritisch müssen die Auswirkungen von Infraschall auf den Schlaf von Schwangeren und Wöchnerinnen gesehen werden.
Dr. Nelting verweist dabei auf die EU-Richtlinie 89/391/EWG, wonach schwangere Arbeitnehmerinnen keine Tätigkeit verrichten sollten, die zu starker niederfrequenter Vibration führen können, da sich hierdurch das Risiko einer Fehl- oder Frühgeburt erhöhen kann.
Risikovorsorge: ausreichender Sicherheitsabstand
Die einzige echte Risikovorsorge beim Infraschall besteht also in einem ausreichend großen Sicherheitsabstand zur Wohnbebauung.
Verantwortung für Mitbürger
Wer Rücksicht auf die Belange von Schwarzstörchen und Milanen nimmt, der darf die Gesundheit seiner Mitbürger nicht aus den Augen verlieren.
Wer Verantwortung trägt, muss sich auch verantwortungsvoll informieren!

Verantwortung ist wahrzunehmen.

Infos einer hessichen Initiative zum Thema Lärm/Infraschall und Wertverlust von Immobilien


Die hessische Initiative "Naturpark ohne Windräder" informiert die betroffenen Bürger, welche Nachteile Ihnen durch den Aufbau neuer Windkraftwerke entstehen.
In den verlinkten Videos wird auf die Themen "Gesundheit - Schall und Infraschall" und "Immobilien - Wertentwicklung" eingegangen.

Interessant ist, dass diese Initiative gemeinsam mit den Bürgern gegen 5 Windkraftwerke kämpft.
Im Südkreis Paderborn wären wir froh, wenn es nur um 5 Windkraftwerke ginge.
Wieder einmal sieht man, wie rücksichtslos und ohne Vernunft in unserer Region beantragt, genehmigt und schlussendlich ausgebaut wird.

Wir wünschen der Initiative viel Erfolg bei Ihrer Arbeit.



Gesundheit - Schall und Infraschall:





Immobilien - Wertentwicklung:

Überall in Deutschland die gleichen Probleme

Es gibt mittlerweile hunderte von Initiativen in ganz Deutschland, die sich gegen den weiteren rücksichtslosen Ausbau der Windenergie stemmen.



http://dawipaderborn.bplaced.net/wordpress/wp-content/uploads/2014/11/Windräder-Dresden.mp4

Der betroffene Bürger ist machtlos. Die Politik verkauft sich als machtlos.
Und die Investoren und Landverpächter bleiben im Hintergrund und stellen die Profitgier über jegliche Vernunft.

Woran die Windkraft in Deutschland scheitern wird...

Einfache Physik, Einfache Statistik und einfache Wirtschaftlichkeitsberechnungen reichen aus, um die Sinnlosigkeit des enormen Ausbaus der Windenergie aufzuzeigen.

Der verlinkte Film zeigt auch, warum es den angeblichen ökologischen Klimarettern in Wahrheit nur um die Subventionen aus der EEG-Umlage gehen kann.

  • schlimm, dass wir dennoch diesem Irrsinn zum Opfer fallen
  • schlimm, dass kein Politiker - egal auf welcher Ebene - den Mut hat, uns Bürgern die Wahrheit zu sagen 
  • schlimm, dass die Politik die einfachen Argumente nicht zum Anlass nimmt, um die Energiewende in der jetzigen Form zu bremsen und die EEG-Subventionen zu stoppen

Paderborns Bürgermeister protestiert gegen die Windplanungen der Stadt Lichtenau


Dienstag, 2. Dezember 2014

Neue Windräder für Büren, Siddinghausen und Weine

Die EEG-Subventionen locken immer weitere Investoren in unseren ehemals schönen Landstrich.
Neue Investoren sind gleichbedeutend mit neuen Windkraftwerken.
So auch in Meiste. Auf einer ersten Informationsveranstaltung sollten im Wesentlichen die Landeigentümer, über die neuen Verpachtungsmöglichkeiten informiert werden.
Da die Bürger in den letzten Monaten aber wesentlich kritischer geworden sind, haben sich viele aktuell und in Zukunft Betroffene Bürger ebenfalls informiert und die Planer mit Fragen gelöchert.
Neben den Windkraftwerken, die schon auf dem Bürener Stadtgebiet für Probleme bei den Betroffenen sorgen, kommen jetzt auch noch die Anlagen auf Rüthener Seite dazu.
Wir informieren hiermit besonders die Bürger aus Büren, Siddinhausen und Weine, da diese in unmittelbarer Nähe des geplanten Windparks liegen.

WICHTIG:
Wie schon mehrfach auf dieser Seite berichtet: Zwei Faktoren führen zu einer erhöhten Betroffenheit durch den Lärm der Windkraftwerke.
Zum einen ist die Tallage zu nennen, da der Lärm nicht, wie in einer flachen Ebene gedämpft wird sondern ungedämpft in das Tal abkippt und dann auch noch durch die Talwände zurückgeworfen wird.
Zum anderen ist die Hauptwindrichtung zu nennen, da der Wind über das Jahr gesehen etwa 80 Prozent aus dieser Richtung weht und somit den Schall in Richtung der drei genannten Orte trägt.
Seien Sie wachsam und informieren Sie sich!


Viel Gegenwind für Windpark
MEISTE - „Wir haben den Kreis Soest untersucht und sind so auf das Windkonzept von Rüthen gestoßen“, sagte Matthias Tiedemann. Der technische Betriebswirt ist bei der PNE Wind AG tätig, die bei Meiste einen weiteren Windpark plant, obgleich der erste „Windpark Meiste“ mit seinen teilweise umstrittenen Anlagenstandorten im Wasserschutzgebiet noch gar nicht in der Bauphase ist. Am Dienstagabend fand hierzu eine Bürgerversammlung in der Schützenhalle in Meiste statt. Bei ihr ging es um den aktuellen Planungsstand sowie um zahlreiche Fragen der Bürger.
Konkret seien die Suchräume drei, sechs und sieben aus dem Windkonzept, dem Rahmenplan der Stadt, ins Auge gefasst worden, so Tiedemann. Sie alle liegen im Osten des Stadtgebietes, an der Grenze zum Bürener Gebiet. Wobei sich Suchraum drei (nord-westlich des Aschentals) aufgrund des Artenschutzes - diverse Voruntersuchungen und Gutachten sind von Nöten, bevor ein Genehmigungsantrag gestellt werden kann - bereits als ungeeignet erwiesen habe. Im Suchraum sieben (östlich von Meiste) seien noch nicht alle Untersuchungen erfolgt, im sechsten (zwischen Meiste und Siddinghausen) „wird man vermutlich was planen können“, so der Referent.



„Geplant ist, dass die MeisterWerke den Windpark dann übernehmen werden“, fuhr Tiedemann fort. „Das ist wie bei Fotovoltaik, da kann man Eigenverbrauch draus machen“, sagte er. Das würde planbare Stromkosten für die nächsten 20 Jahre für das Unternehmen aus Meiste bedeuten. Denn von so einer Lebensdauer gehe man bei Windparks in der Regel aus.
Johannes Schulte, Geschäftsführer der MeisterWerke, räumte dies auf Nachfrage unserer Zeitung ein. „Aber wir warten ab, wie es da weitergeht“, so Schulte. Eine Entscheidung werde erst fallen, wenn die Baugenehmigung vorliege, sagte er. Zu den drei in der Vergangenheit viel diskutierten Anlagen äußerte er sich nicht.
Der angedachte Windpark soll aus bis zu fünf Windenergieanlagen (WEA) der 3-MW-Klasse bestehen. Pro Anlage könne Strom produziert werden, der für rund 2000 Haushalte à drei bis vier Personen ausreiche. Die Gesamthöhe des Parks sei bei 150 Metern angesetzt, erklärte Tiedemann. Vorstellbar sei, dass bereits im kommenden Jahr mit Bau- und Genehmigungsplan losgelegt werden könne. Eine Inbetriebnahme sei dann 2016 noch möglich.
Während der Veranstaltung meldeten sich zahlreiche der rund 150 Besucher zu Wort. Sie äußerten Bedenken, die beispielsweise einen möglichen Wertverfall ihrer Immobilien sowie eine Gesundheitsgefährdung betrafen („Ich hab eigentlich mal vorgehabt, in Meiste alt zu werden“) beziehungsweise den Schatten, den Windkraftanlagen werfen. Letzterer wäre bei den geplanten Anlagen noch in einer Entfernung von bis zu 1300 Meter sichtbar. Besonders bei diesem Thema beziehungsweise der Schallbelastung, die von Windkraftanlagen ausgeht, meldeten sich auch einige Bürger aus dem angrenzenden Bürener Gebiet und berichteten: „Wir haben ein Problem mit 1100 Metern Abstand und sie planen hier 500 Meter?“ Auf die Frage, ob es in den ins Auge gefassten Bereichen kein Problem wegen Wasserschutzgebieten gebe, antwortete Tiedemann knapp: „Nein.“


Zum Veranstaltungsende ergriff Bürgermeister Peter Weiken das Wort. Er unterstrich, dass bereits in Vorgesprächen mit der PNE Wind AG und Fraktionsvertretern die jetzt genannten Vorbehalte zur Sprache gekommen seien. „Ich persönlich sehe das Ganze sehr kritisch“, so Weiken. „Sie kommen aus Cuxhaven und wir müssen gucken, was wir davon haben.“ Was präsentiert wurde, habe seine Richtigkeit. Politische Beschlüsse bezüglich des Windparks seien jedoch längst noch nicht gefasst. Dieser Eindruck solle auch nicht entstehen. Vorher müsse erst einmal ein Antrag gestellt werden, dann politisch debattiert und vor allem mit den Bürgern vor Ort gesprochen werden. - jk

Quelle:
https://www.derpatriot.de/-d55414ab-e6ef-44e7-a3f9-6b3c9f400d00-ds

Freitag, 28. November 2014

ProLichtenau: Wir haben einen rechtssicheren 94. F-Plan

Wir haben einen rechtssicheren 94. F-Plan Allein der Rat der Stadt Lichtenau hat entschieden, diesen neuen F-Plan zu entwickeln. Kein Gericht hat die Stadt zu diesem Schritt aufgefordert. Weiterlesen...

Montag, 24. November 2014

WDR mit Falschaussage?

Der WDR berichtet am 23.11.2014 in der Sendung "Westpol" über Gefahren, die von Lärmquellen ausgehen.
Im Speziellen beleuchtet man den unheimlichen, krankmachenden Infraschall.

Interessant ist das dabei darauf hingewiesen wird, dass auch Windkraftwerke diesen Infraschall erzeugen.

Komisch! Unsere Windinvestoren und Politiker behaupten doch immer, dass es hier keinen Zusammenhang gibt. Es wird einfach gesagt, dass es sich bei Infraschall um Hexenspuk handelt und das man von Gesundheitsgefahren für die Bevölkerung nun wirklich nicht sprechen kann.

Der Beitrag des WDR sieht das anders.
Wenn wir unseren Windinvestoren weiter "glauben" wollen, dann sollte hier die Frage erlaubt sein, ob der WDR seinem journalistischen Auftrag nicht korrekt nachgekommen ist.

Freitag, 21. November 2014

Pro Lichtenau: Mehr als 300 Lichtenauer Bürger übergeben Ihre Einwände an den Bürgermeister

Bürgermeister reagiert mit abgelesenen Worten auf die emotionalen Reden der Sprecher aus den einzelnen Orten. Weitere Infos können dem Artikel entnommen werden.


Neben der Tagespresse war auch das WDR vor Ort und berichtete über den Windwahn in Lichtenau:

Weiterlesen...

Dienstag, 18. November 2014

"Das wahre Ziel der Energiewende ist nicht der Umweltschutz!"

EEG-Reform: "Ein industriepolitisches Eigentor"


Gonde Dittmer, ehemaliger Professor der Fachhochschule Kiel, glaubt nicht an hehre Motive bei der Energiewende. Bisher sei noch kein Kilogramm CO2-Emissionen vermieden worden. Die Folge: Die Umwelt leidet – und der Geldbeutel der Bürger auch.
Herr Dittmer, Sie kommen aus Schleswig-Holstein, dem Land mit den meisten Windrädern Deutschlands. Gibt ihnen der Blick aus dem Fenster ein gutes Gewissen?
Gonde Dittmer: Es wäre schön, wenn wir beim Blick auf all die Windräder hier frohen Mutes sein könnten und Augenzeugen wären, wie der CO2-Ausstoß kräftig gesenkt wird. Das wäre wahrhaft beruhigend. Aber das hat mit der Realität natürlich nichts zu tun. Bisher wurde durch die Energiewende nicht eine Kilowattstunde fossile Energie eingespart und nicht ein Kilogramm CO2-Emission vermieden, eher ist das Gegenteil der Fall.
Sie unterstützen die These von Friedrich Schmidt-Bleek, der von Grünen Lügen sprach und im Interview mit uns ausführte, dass die Erneuerbaren alles andere als grün sind?
Ja, natürlich. Angeblich erzeugen wir etwa 25 Prozent unserer verbrauchten elektrischen Energie erneuerbar. Das aber ist eine Täuschung, weil der fossile Energieaufwand weder zur Erzeugung noch zum Betrieb der Anlagen berücksichtigt wird.
Wie hoch ist der fossile Aufwand?
Wir erzeugen zwar – bezogen nur auf den elektrischen Energieverbrauch – acht Prozent Windenergie und 4,3 Prozent Solarenergie. Diese 12,3 Prozent reduzieren aber nicht die Menge an fossiler Primärenergie um 12,3 Prozent. Die Folge ist im Gegenteil eine erhöhte CO2-Emission. Wenn es um CO2-Emissionen geht, darf man außerdem nicht nur den Verbrauch elektrischer Energie, sondern muss die gesamte verbrauchte Energie betrachten. Ein Windrad braucht etwa vier Jahre um die Energie zurückzugewinnen, die bei der Herstellung benötigt wurde. Also: Erst nach frühestens 48 Monaten liefert ein Windrad netto eine erste Kilowattstunde Strom.
Das dürfte bei den Anlagen der neuesten Generation anders sein.
Bitte, ich werbe für eine Politik mit Sinn und Verstand. Im Augenblick werden Windräder bereits „repowert“. Das heißt: Ältere Anlagen, die fünf oder acht Jahre alt sind und gerade ein paar Monate oder Jahre dabei sind, netto Energie zu erzeugen, werden ersetzt durch größere Anlagen, die wiederum mit noch größerem Energieverbrauch und Kohlenstoffdioxidausstoß hergestellt wurden. Das ist völlig kontraproduktiv. So wird der Zeitpunkt des Nutzens immer weiter nach hinten verschoben. Mein Verdacht ist daher: Das wahre Ziel der Energiewende ist nicht die Reduktion von Kohlenstoffdioxidemissionen – sondern der ökonomische Gewinn.
Gonde Dittmer im Interview mit WirtschaftsWoche. (zum Vergrößern bitte anklicken) Quelle: Presse
Gonde Dittmer im Interview mit WirtschaftsWoche. (zum Vergrößern bitte anklicken)Quelle: Presse
Aber es profitieren doch längst nicht alle! Gewinn machen die Besitzer von Solarzellen und Windrädern – zulasten der Privathaushalte. Die Verbrauchenrmüssen immer höhere Stromrechnungen bezahlen.
Das ist wahr. Nicht alle profitieren von der Energiewende. Es handelt sich um eine Umverteilung von unten nach oben. Profitieren tun zum Beispiel die Firmen, die die Energieerzeugeranlagen herstellen. Die Länderregierungen können auch zu den Siegern zählen, nämlich dann, wenn sie den Wettlauf um die Beute aus den Subventionstöpfen gewinnen. Schleswig-Holstein erweist sich hier als besonders stark. Die Länder streichen die hohen Subventionen ein und lassen alle Stromkunden für die Verluste an den Börsen zahlen.
Nicht zu vergessen sind die Investoren und die Landbesitzer, die vielleicht größten Profiteure. Jeder Bauer, der einen Hof geerbt, hat, kann bei einem optimalen Standort bis zu 100.000 Euro im Jahr an Standmiete für eine Windkraftanlagen einstreichen. Da ist es doch verständlich, wenn der Landwirt seine Kühe abschafft. Das ist absurd. Die Subventionen sind so hoch, dass die Investoren es sich leisten können diese Summen zu zahlen – und selbst noch massiv profitieren. 
Verlierer sind wie Sie richtig sagen neben dem Klima die Privathaushalte, die dieses System mit Zwangsabgaben finanzieren. Das Perfide dabei ist: Die Bürger machen gerne mit. Denn ihnen wird suggeriert, dass sie etwas Gutes tun. Das glauben sie auch. Sie sind außerstande, dieses komplexe System zu durchschauen.
War der Atomausstieg ein Fehler? 
Die Stilllegung von Kernkraftwerken ist nur ein Randaspekt. Ob wir nun zehn oder 15 Atomkraftwerke am Netz haben oder keines, macht kaum einen Unterschied. Denn: Unser Gesamtenergieverbrauch wird zu 80 Prozent aus nicht-elektrischer Energie bestritten. Wir müssen den Großteil unserer Energie fossil gewinnen. Die Vorstellung, die uns von Umweltpolitikern vermittelt wird, die Erzeugung von alternativer Energie sei praktisch kostenlos, finanziere sich von selbst und würde sogar zusätzliche Arbeitsplätze schaffen, ist eine naive Illusion. Wir verfügen auf Sicht nicht über eine Technologie und die Mittel für eine ernsthafte Alternative. Die bisherige Energiewende-Politik beruht auf Naivität, Unwissen, Ideologie, Illusionen sowie falschen Anreizen.
Wenn wir die Energie nicht – wie Sie sagen – in dem Maße sauber herstellen können, wie benötigt, bleibt dann nur die massive Reduzierung unseres Energieverbrauchs?
Ja, ich denke schon. Wir müssen uns komplett neu aufstellen. Wir müssen uns bewusst sein, dass wir hochverdichtete Energie in Form von Kohle und Gas und Öl in der Größenordnung von 500 Millionen Tonnen jährlich verbrauchen. Das ist eine unvorstellbar große Menge. Zu glauben, dass wir diese Energie durch das Aufstellen von ein paar Windmühlen und Solardächer aufbringen können, ist absurd. Eine einfache Rechnung zeigt, dass wir mehr als hundert mal so viele Windmühlen bräuchten wie wir zur Zeit haben, um unsere gesamte Energie erneuerbar zu erzeugen. Das aber ist unrealisierbar. Die geplanten Stromautobahnen stellen keinen sinnvollen Ansatz zur Energiewende dar, so plausibel das auf den ersten Blick erscheinen mag. Wir benötigen im Gegensatz dazu Energiespeicher, die jedoch unbezahlbar sind. Wir haben dazu die Flächen nicht, wir haben das Geld nicht und wir haben die Technik nicht. Der einzige Weg ist, beim Verbrauch anzusetzen.
Ist es folglich ein richtiger Schritt, mehr auf Hybrid- oder Elektroautos zu setzen?
Nein, ganz im Gegenteil. Wenn ich ein Elektroauto in den Verkehr bringe, habe ich einen zusätzlichen elektrischen Verbraucher. Ich muss das Auto ja aufladen – mit Strom, statt mit Benzin. Wir brauchen also mehr Strom. Wenn ich diesen Mehrbedarf aus den Erneuerbaren Energien abzweige, dann kann ich damit weniger fossile erzeugte Energie reduzieren. Oder ich produziere den benötigten Strom direkt aus Kohlekraft. Es entsteht so oder so ein hoher Teil an CO2-Emissionen. Hinzu kommt: Der Strom, der bereitgestellt wird, steht nur zu 50 bis 60 Prozent für den eigentlichen Zweck, der Fortbewegung, zur Verfügung.
Wir dürfen nicht vergessen, dass wir eine Batterie haben, dass wir einen Elektromotor haben, die einen Wirkungsgrad von jeweils unter 100 Prozent besitzen. Maximal 60 Prozent der aufgewendeten, fossil erzeugten Energie dient also der Fortbewegung. Und das auch nur bei Spitzenbedingungen im Sommer. Unterm Strich emittiert ein Dieselauto damit nur etwa die Hälfte der CO2-Gase im Vergleich zu einem Elektroauto. Wir brauchen sinnvolle und radikale Lösungen, keine Schnellschüsse.
Wie radikal muss der Wechsel ausfallen?
Das muss die Gesellschaft in einer offenen Diskussion klären. Meine Großeltern hatten nur ein einziges beheiztes Zimmer im ganzen Haus. Heute haben wir in jedem Zimmer eine Heizung. Wollen wir daran etwas ändern? Nein, natürlich nicht. Aber wir sollten uns schon fragen, ob es sinnvoll ist, Krabben, die in der Nordsee gefangen werden, zum Puhlen nach Tunesien zu fliegen. Apropos fliegen: Es kann nicht sein, dass sich unsere Mitbürger Solarlichter in den Garten stellen und denken, dann sei es auch kein Problem, in den Urlaub auf die Malediven fliegen. Hier muss ein Umdenken her. Das alleine wird nicht reichen, aber es wäre ein wichtiger Schritt.

Lichtenau: Einsprüche werden an den Bürgermeister gegeben.

Donnerstag Abend (20.11.2014) werden die Lichtenauer Bürger um 17 Uhr Ihre Einwände an den Brügermeister der Stadt Lichtenau übergeben.
Da die Presse (Zeitungen und WDR) anwesend sein wird und die Lichtenauer auch häufig auf unseren Veranstaltungen waren, möchten wir die Lichtenauer gern unterstützen und damit auch zeigen, dass der gesamte Südkreis einen weiteren vernunftlosen Ausbau nicht duldet.

Wir freuen uns auf Eure Unterstützung in Lichtenau!






Gewöhnt Euch an das Blinken, denn es wird uns erhalten bleiben!

Vor Monaten haben die Investoren behauptet, dass das Blinken der Windgiganten bald der Vergangenheit angehören wird.
Die Bürger wurden wie so häufig beschwichtigt. Ein Problem wurde klein geredet.

Jetzt ist klar: Das Blinken bleibt uns erhalten.




Neue Forschungsergebnisse über tieffrequenten Schall

Unter der Überschrift “Unerhörte Wirkung”
… ist ganz aktuell ein wissenschaftlicher Artikel über die Wirkung von tieffrequentem Schall auf menschliche Ohren der LMU München veröffentlicht worden. Bisher herrschte ja die Meinung zumindest unter Nichtärzten wie Juristen und Politikern: Was wir nicht hören, hat auch keine Wirkung und kann uns somit auch nicht schädigen. Diese Logik, nach der ja auch die TA Lärm als Beurteilungsmaßstab für Windradlärm zugrunde gelegt wird, gerät mit diesen neuesten Forschungsergebnissen immer weiter ins Abseits:

Münchener Neurobiologen applizierten nur für kurze Zeit ein wesentlich unter der Hörschwelle liegendes 80dB lautes Signal von 30 Hz auf die Ohren menschlicher Probanden.
Hierdurch kam es zu einer anhaltenden Störwirkung auf die SOAE, die ein gesundes menschliches Ohr ausstrahlt. Diese Störung ließ sich noch nach über 2 Minuten nachweisen und dauerte damit länger an, als das eigentlich applizierte Geräusch. Ob hierbei bereits von einer Schädigung der Hörschnecke gesprochen werden kann, müssen die weiteren Untersuchungen noch zeigen. Zum gegenwärtigen Zeitpunkt ist dies jedenfalls nicht auszuschließen.
Für die DAWI bedeuten diese Forschungsergebnisse eine Untermauerung ihrer bisherigen Statements: Bleibt mit den Windrädern weg von der Wohnbebauung! Die TA-Lärm ist zur Beurteilung von Windrad-Emissionen grundsätzlich ungeeignet. Wir Dahler wollen nicht als Versuchsobjekte der Politiker herhalten, die in einem Boot mit der Windindustrie sitzen!
Dr. med. H.-W. JörlingFacharzt für Hals-Nasen-Ohrenheilkunde




Mittwoch, 22. Oktober 2014

Stadt, Kreis, Land, Grundstückseigentümer und Investoren tragen unser Lebensumfeld zu Grabe!



Erschreckend, was um uns herum geschieht.
Erschreckend auch, dass der Kreis Paderborn mittlerweile von 600 Windrädern im Kreis Paderborn ausgeht.

Damit hat der Kreis Paderborn fast genau so viele Windkraftwerke, wie das gesamte Bundesland Bayern. http://laermstopp.blogspot.de/2014/04/bayern-regelt-den-mindestabstand-der.html
Wir haben schon in dem Artikel vom 17.04. darauf hingewiesen, dass der Kreis Paderborn das Bundesland Bayern bald überholt haben wird.
Der Kreis Paderborn hat dies damals noch zurückgewiesen.

Wahnsinn, dass niemand diesen Wahnsinn stoppen kann.

Niemand im Kreis Paderborn sieht den Ausbau der Windenergie im Gesamtkontext. Niemand betrachtet es als energiepolitisches Großprojekt.
Die Landinhaber stellen Land zur Verfügung und einzelne Klein- und Großinvestoren entscheiden, wo die nächsten Windkraftwerke gebaut werden.
Die Städte haben darauf keinen Einfluss und ziehen sich auf diese Position zurück. Zwar legen Sie Windvorranggebiete fest. Aber diese sind aufgrund der schwammigen Rechtslage so groß und nah an der Wohnbevölkerung, dass ein Schutz der Bürger nicht mehr gegeben ist. Und wenn dann noch ganze Flächennutzungspläne aufgrund einer einzelnen Klage gekippt werden, dann ist die Steuerung ganz verloren.
Der Kreis Paderborn zieht sich ebenfalls auf die Position zurück, dass er ja nur Genehmigungsbehörde ist.
Das Land NRW befördert den Ausbau der Windenergie und es spielt hier überhaupt keine Rolle, welchen Beitrag eine Region schon geleistet hat und ob man nicht irgendwann einen sinnvollen Schlussstrich zieht.

So wird es am Ende niemand gewesen sein, die EEG-Empfänger entscheiden weiter, wie die Zukunft der Bevölkerung im Südkreis Paderborn aussehen wird.
Und alle Politiker, Verwaltungsmitarbeiter, Grundstückseigentümer und Investoren haben für sich selbst alles richtig gemacht.

Zum Verzweifeln ist das...


Und wenn unsere Region dann vollgebaut ist, geht es in die nächste Region. Nach uns ist der Hochsauerlandkreis an der Reihe. Verabschieden wir uns schon einmal von fantastischen Ausblicken, von Ruhe und Erholung...